Um
hier gleich mal Mißverständnisse zu vermeiden, der schöne Name
Ichor ist nicht etwa ein neuer Energydrink
oder eine Automarke, es handelt sich hier lediglich um einen Ausdruck,
der aus dem Reich der griechischen Mythologie hervorgeht und soviel
wie Blut der Götter bedeutet. Aber nun genug der Fachsimpelei,
hier geht es nicht nur um lexikalische Sonderheiten, hier geht
es vor allem um verdammt gute Musik! Das ganze könnte etwa so
beginnen: es war einmal vor langer Zeit in einem kleinen finnischen
Dörfchen eine Band Namens Sentenced, doch gingen diese ihren Weg
bald ohne Sänger Taneli Jarva, der jedoch die ganzen Jahre, die
es still um ihn war nicht unaktiv geblieben ist. Tatsächlich erinnern
viele Stücke auf Ichor stark an ältere
Sentenced Werke, aber das ist ja kaum verwunderlich, denn Jarva
schrieb diese schon lange vor seinem Alleingang, hört euch nur
mal Deep Waters an, da steckt einfach diese schöne düstere
Melancholie drin, die Sentenced damals so beliebt gemacht haben.
Andere Lieder wie One Colour Black wiederum zeigen eindeutig
Rock n' Roll Einflüsse, Ozymandias, ein Gedicht von P.B
Shelley weist einen griechischen Touch (passend zum Albumtitel)
auf und auch die Traurigkeit fehlt an keiner Ecke des Albums…Warnung:
an depressiven Tagen nicht The Everlasting Pt2 hören,
dann doch lieber das dynamische Blood Of The Gods! So,
und jetzt frag ich mich mal wieder, wieso mir in letzter Zeit
immer mehr Alben aus Finnland in die Hände fallen… Kann es sein,
daß es in diesem Land gerade einen Boom an genialer Metalmusik
gibt? Beurteilt selbst und steigt in die schwarze Liga ein!
The
Black League
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