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THE ALMIGHTY PUNCHDRUNK kommt mal wieder eine
Unbekannte auf mich zu. Der erste Blick - ca. 30 Minuten Spielzeit
/ 16 Nummern - lässt vermuten, daß es sich um eine Grind-Truppe
handelt. Und nach einem ägyptisch angehauchtem Instrumentalstück
(weiß der Geier, warum man so 'ne Nummer als Opener auf eine Grindcore-Platte
packt) gibt es mit Potes (übrigens auch ein reines Instrumental)
gleich ordentlich was auf die Backen - THE
ALMIGHTY PUNCHDRUNK
knüppeln straight nach vorne los und bei dieser Stellung rastet
das Ruder dann auch ein - eine geile Prügelattacke um die nächste
wird vom Stapel gelassen. Die Zutaten, die man in dieses energiegeladene
Süppchen einfließen lässt, sind eine hörbare Portion Hardcore,
ein wenig Rap, brachialster Deathmetal...und dann sind da noch
einige Elemente, die zuerst nicht wirklich Grindcore-typisch anmuten
- aber bevor man sich wundert, sollte man sich schlau machen,
wer denn diese Platte produziert hat - und der Mann an den Reglern
war niemand geringerer als Mr. Devin Townsend, was sich durchaus
bemerkbar macht. Wenn ich schon dabei bin, prominente Mitstreiter
aufzuzählen...hinter den Kesseln hockt Drum - Maschine Gene Hoglan,
der sich einen ordentlichen Wolf holzt. Die kanadische Formation,
die bereits im Jahre 1996 gegründet wurde, besticht auf ihrem
neuestem Werk durch kompaktes Geböller, daß immer wieder durch
coole slow-down - Passagen aufgelockert wird, wobei man aber niemals
auf die eigentliche Marschroute vergisst und der Weg, den sich
diese Platte bahnt, führt natürlich mitten in die Fresse.
Music For Them Asses ist ein hochklassig,
knackig produziertes Album und macht einfach Laune. Und dafür
gibt es eine knallharte 9.
The
Almighty Punchdrunk
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