Also noch
ein Demotape auf CD. Was ham wir denn hier? CARMINA,
AMETHYSTE und ATROPHY aus
unserem schönen Nachbarland Frankreich und DARKLORD
von Down Under. CARMINA haben für ein
Demo einen sehr ansprechenden Sound. Typischer Death Metal ohne
viel Schnörkel, einfach volles Brett. Fein! Da man wie
immer in dieser Musikrichtung den Text nicht versteht, macht
es auch nicht viel, dass mein Französisch wohl nicht ausreichen
würde, um ihn zu verstehen. AMETHYSTE
hängen sich da in gleicher Manier dran und machen halt
einfach da weiter, wo der letzte Track von CARMINE
aufgehört hat. Ist sogar noch etwas differenzierter. Nicht
ganz so straight, gefällt mir auch. Mit ATROPHY
wird jetzt leider der Sound schlechter, dafür stecken in
deren Opener Dysfonction doch recht gute Ideen und
auch ein paar kleinere melodische Ansätze. Die Australier
DARKLORD legen da sound-mäßig um
einiges zu; ein sehr schönes Intro lässt auf mehr
hoffen. Hört sich fast so an, wie eine Liebesmelodie aus
einem Horrorfilm, dummerweise war’s das dann auch mit
dem Sound. Jetzt folgt mit Commota Est Et Contremuit Terra
einfach nur völlig übersteuerter Lärm. Schade.
Hier kann man überhaupt nichts mehr heraushören. Meine
Boxen wabern nur so vor sich hin und nur aus der langjährigen
Erfahrung mit diesen Musikstilen kann ich erahnen was DARKLORD
da vorhaben. Scheint irgendein Black Metal Kram zu sein. Wie
schon gesagt, erkennen kann das nur der wirklich geübte
Hörer des Schwarzmetalls. Nebenbei bemerkt finde ich jetzt
auch den Namen DARKLORD nicht unbedingt kreativ.
Deswegen auch 7.5 Punkte. Jeweils volle Punktzahl für die
drei Franzosen und nix für den australischen Totalausfall.