OBSCURE INFINITY – Split Tape

 
Label: Nihilistic Holocaust
Release: 2004
Von: Snork
Punkte: 7,5/10
Time: 53:00
Stil: Death/ Black Metal
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Also noch ein Demotape auf CD. Was ham wir denn hier? CARMINA, AMETHYSTE und ATROPHY aus unserem schönen Nachbarland Frankreich und DARKLORD von Down Under. CARMINA haben für ein Demo einen sehr ansprechenden Sound. Typischer Death Metal ohne viel Schnörkel, einfach volles Brett. Fein! Da man wie immer in dieser Musikrichtung den Text nicht versteht, macht es auch nicht viel, dass mein Französisch wohl nicht ausreichen würde, um ihn zu verstehen. AMETHYSTE hängen sich da in gleicher Manier dran und machen halt einfach da weiter, wo der letzte Track von CARMINE aufgehört hat. Ist sogar noch etwas differenzierter. Nicht ganz so straight, gefällt mir auch. Mit ATROPHY wird jetzt leider der Sound schlechter, dafür stecken in deren Opener Dysfonction doch recht gute Ideen und auch ein paar kleinere melodische Ansätze. Die Australier DARKLORD legen da sound-mäßig um einiges zu; ein sehr schönes Intro lässt auf mehr hoffen. Hört sich fast so an, wie eine Liebesmelodie aus einem Horrorfilm, dummerweise war’s das dann auch mit dem Sound. Jetzt folgt mit Commota Est Et Contremuit Terra einfach nur völlig übersteuerter Lärm. Schade. Hier kann man überhaupt nichts mehr heraushören. Meine Boxen wabern nur so vor sich hin und nur aus der langjährigen Erfahrung mit diesen Musikstilen kann ich erahnen was DARKLORD da vorhaben. Scheint irgendein Black Metal Kram zu sein. Wie schon gesagt, erkennen kann das nur der wirklich geübte Hörer des Schwarzmetalls. Nebenbei bemerkt finde ich jetzt auch den Namen DARKLORD nicht unbedingt kreativ. Deswegen auch 7.5 Punkte. Jeweils volle Punktzahl für die drei Franzosen und nix für den australischen Totalausfall.