ALTARS OF MAD DEATH – Sampler
 
Label: Diamond Productions
Release: Juli 2004
Von: Knecht
Punkte: -/-
Time: 1:14:58
Stil: Death Metal
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Hierbei handelt es sich um einen französischen Underground Sampler. Den Anfang machen MAELSTROM mit der Nummer Inner Most Commotion, geboten wird eine solide aber weniger berauschende Mischung aus Black und Death Metal, die gegen Ende sogar eine recht jazzige Einlage zum Besten gibt. HERESY bieten im Anschluss eine Rohfassung der Nummer Blast, welcher soundmäßig weniger mithalten kann, jedoch ebenso sehr solide wirkt. Als nächstes stehen KRONOS mit Haterealm auf dem Programm: der Geschwindigkeitspegel steigt drastisch an und es wird auch ein bisschen technischer; ein guter Bass-Sound und eine ziemlich durchdachte Songstruktur macht mich persönlich auf das ganze Album neugierig. Nun sind PSYCHOBOLIA mit Faust an der Reihe, können jedoch trotz schnellem Riffings und guten Blastattacken kaum überzeugen und klingen irgendwie belanglos. Infectious Mind der Band CARNAL LUST ist die nächste Nummer und kann trotz der guten Songstruktur und technischem Gefiedel ebenso wenig überzeugen. HYPNOSIS gehen mit der Nummer Vortex (ebenfalls eine Rohfassung) nicht ganz so brutal zu Werke und klingen recht eigenständig (mit Frauengesang) - jedoch ist der Sound wirklich nicht das Wahre. Als nächstes sind HAERESIS mit der Nummer Trampling Of The Reason vertreten, soundmäßig wieder unzureichend, jedoch bieten sie eine differenzierbare Mischung aus Black und Death Metal - die mit gutem Sound durchaus interessant sein würde. Danach gibt es AGNOSYS mit Eternal Torments: eine sehr lange Nummer, die bei den ersten Durchläufen relativ unzugänglich wirkt, jedoch mit der Zeit recht interessant wird. Die längste Nummer des Samplers kommt von der Band TOBM und nennt sich Incarnation Divine. Hier werden mehrere Stile vereinigt, klingt dabei jedoch recht chaotisch und sehr unzugänglich. Ein kleiner Thrasheinschlag folgt mit der Band OSTRACIZED, das Stück nennt sich Follower Of Another Country und ist an sich ganz nett, jedoch ist kaum Druck dahinter und der Gitarrensound könnte besser sein, da die Melodien ja ganz amtlich sind. Nun sind ETERNAL mit dem Song Hardened In The Tears Of Their Will an der Reihe und geben eine recht solide Vorstellung zum Besten; gutes Riffing, leider jedoch ein echt schrecklicher Sound. Der Stimmungswechsel wird mit einem Akustikintro der Band YORBLIND eingeleitet, welches nachfolgend in den Song Torture Souls übergeht, leider auch in ein sehr hektischen Gehacke, mit dem man die anfangs sehr angenehme Stimmung wieder zerstört. VEHEMENS (nicht die Vehemence aus den Staaten!) gehen mit ihrer Nummer Massgrave Of Souls als erste so richtig in den Midtempobereich, jedoch ist der Song an sich wirkungslos - da schlechter Sound! Der Song Extra Sensoriel Journey der Band KABBAL wird von einem mystischen Intro eingeleitet, welches von total übertriggerten Drums unterbrochen wird und in einem durchschnittlichen Deathmetalsong endet. TREPALIUM gehen mit The Worst wieder in eine komplett andere Richtung und geben mit einer melodischen Kost fast den Höhepunkt des Samplers vor. Das Ende naht, RECUEIL MORBIDE geben mit Tas De Chiennes eine ziemlich kranke Vorstellung ihrer Black-Deathmetal Mischung - und beenden den Sampler.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass der Großteil der Bands einen wirklich miesen Sound hat, jedoch durch aus das Potential besitzt, mit gutem Sound Anerkennung zu gewinnen. Schön zu sehen, dass es in Frankreich nur so von Death/ Black Metal Bands wimmelt, jedoch ist das alles großteils nur Durchschnitt!