Geboten bekommt man
abermals, wie auch schon im Review zur letzten CD The
Soul That Never Dies bei uns nachzulesen, erhabenen
Power Metal, welcher zu fast jeder Sekunde Nightwish zu rufen
scheint. Die Sängerin ist dabei natürlich ein wichtiges
Bestandteil der Band und meistert ihre Rolle sehr, sehr gut. Sie
verleiht den Songs mit ihrer äußerst beeindruckenden
Stimme sehr viel Charakter und Emotionen und muss sich dabei vor
Tarja auch keinesfalls verstecken.
Das vordergründig Asiatische findet man allerdings wieder
nicht, sondern es bleibt lediglich ein schwach durchscheinender
Schimmer von Exotik, der den Songs innewohnt.
Musikalisch werden die Songs meist um die Stimme herum aufgebaut,
die sich engelsgleich als roter Faden durch die CD zu schlängeln
scheint. Trotzdem wirken die Songs ziemlich gut auf den Punkt
und werden nicht langweilig, was aufgrund der hohen Liedlängen
schon verwundert.
Offensichtlich hat sich aber der männliche Gesang verbessert,
der durch seine rauhe Note einen sehr guten Gegensatz zur weiblichen
Stimme bietet, ohne gleich nach Theatre Of Tragedy zu klingen.
Durch die Tatsache,
dass ziemlich klar die Fanschicht von Nightwish bedient wird,
kann man die CD auch kaum jemand anderem empfehlen, wobei die
Fans der Finnen hier sicher Futter finden werden, solange es aus
dem hohen Norden nichts neues gibt.
Seraphim