Unter dem
Zeichen von Tangra (die alte heidnische Religion der Bulgaren),
musizieren SARAKT aus den Bergen des Balkans
seit nunmehr acht Jahren, und bringen erst jetzt ihre Debüt
CD raus. Sehr roh, steinig, staubig und polternd klingt das
Ergebnis, aber die vier Stücke bergen auch Erhabenheit
und eine intensive, ursprüngliche Stimmung, die von einer
sehr barbarisch fauchenden und befehlenden Stimme in Rezitativ
untermalt wird.
Bei SARAKT fällt auf, dass es sich zwar
um sehr rauen und alten Black Metal handelt, dieser jedoch nicht
nordisch frostig dahersägt, sondern irgendwie echten balkanischen
Hunger interpretiert. Die monotonen Songstrukturen werden niemals
langweilig, da sie denn rauen und heidnischen Nerv des Hörers
treffen und alte Emotionen erwecken.
Schön sind echt die Orgel/Synth-Intermezzos, die einen
ganz warmen Klang haben, jedoch auch wiederum sehr roh klingen.
Ich warte schon auf das nächste Album, mit der Hoffnung
auf einen deutlicheren Sound (ich weiß wie Black Metal
zu klingen hat, nur ist leider hier der Sound wirklich etwas
zu dumpf).
Die Punktevergabe bleibt aus, da dies ein bunt zusammengewürfeltes
Material innerhalb von acht Jahren ist, und deswegen bin ich
sehr auf das nächste Output gespannt, da dieses schon einen
gewaltig barbarischen Eindruck hinterlassen hat! Augen aufhalten!