RUNAMOK – Freak Business

 
Label: Mausoleum Records
Release: 24.11.2007
Von: Zwiebel
Punkte: 6/10
Time: 48:10
Stil: Thrash Metal
URL: Runamok
 
Man öffnet den Umschlag und wird von einem fiesen Clown mit Messer angegrinst. Haha, denk ich mir und schiebe mit schon mal schlechter Laune das Teil in den CD-Schacht. Spaßmusik auch noch, warum krieg ich immer die Arschkarten? Aber was ist das? Das Riff ist gar nicht mal so schlecht und auch das nächste nicht. Schlagartig bessert sich meine Laune wieder, als ich mir mit The World Will Be Taken den ersten Hit der Scheibe reinzwirbel. Eine Mischung aus Thrash der alten Annihilator-Schule. Overkill meine ich auch rauszuhören. Dazu diverseste Glam und True Metal Bands, gepaart mit Pantera und einigen Hardcore Sachen. In den Soli kommt dann immer mal wieder ein Schlag Rock’n’Roll dazu. Die Stimme klingt aber für den vermeintlichen Thrash Metal, trotz eingestreuter Gangshouts, etwas sehr unräudig. Seltsam, wo doch Sänger Michael Imhof vorher bei Final Breath war und wissen sollte, wies geht. Liegt vielleicht auch daran, dass die Produktion insgesamt hätte fetter ausfallen können. Durch das etwas zu dominante Schlagwerk und die ziemlich laschen Gitarren wirkt das Ganze bei weitem nicht so hart, wie es wohl laut dem Begleitschreiben nach sein soll. Nichts desto trotz wissen Songs wie Payback mit seinem “Entenriff” und auch das gute Instinct zu gefallen. Immer mal wieder blitzen auch in den anderen Songs gute Momente auf, so dass Freak Business insgesamt nie richtig langweilig wird. Leider muss man aber auch sagen, dass dieses Album nur selten das Niveau der Oberliga erreicht. Daher komm ich über 6 Punkte nicht hinaus. Unterhaltsam, aber noch etwas zu uninspiriert für die oberen Ränge.