RING OF FIRE - Live In Tokyo 2002  DCD
Label: Frontiers Records
Release: 15.09.2003
Von: Loki
Punkte: 8
 

Wie nie zuvor boomt das Geschäft mit der Fantasie. Wer kann sich wohl dem Bann von Herr der Ringe entziehen? Ich denke wohl keiner! Also erst ein mal ein Heil auf Peter Jackson für sein Jahrtausendmeisterwerk. Na ja, aber auch danke für Braindead, Meets the Feeble und Bad Taste...
Aber zurück zum Geschehen: Gerade im Bereich des Power Metal gibt es keine Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit. So können Bands wie Blind Guardian, White Skull und eben noch unendlich andere eine Welt entstehen lassen, die den Zuhörer in ihren Bann schlägt und ihn aus dieser hässlich kalten Welt zieht, um ihn ein Land voller Wunder und Abenteuer zu zeigen. Wer von uns träumte als Kind nicht davon ein großer Held zu sein. Ich glaube, es waren alle, außer mir, da ich ein großer Held war und bin.
Also willkommen im Reich der Zwerge, Elfen, Einhörner und unzähligen anderen Fabelwesen. Willkommen auch in der Welt von RING OF FIRE. Diese Band hat sich mit Leib und Seele dieser Art von Musik gewidmet. Eine Band dessen Werdegang im Jahre 2000 beginnt.
Dieser Band gelingt es, sehr guten melodischen Metal und fantastische Lyriks zu vereinen. Vielleicht ist es genau eine von diesen Bands, auf welche die Fans solcher Musik schon Jahre gewartet haben! Vielleicht aber auch nicht, ich kann das sehr schlecht beantworten. Auf jeden Fall muss ich sagen, dass ich schon sehr beeindruckt bin von dem Material, das die fünf Jungs hier abliefern.
Natürlich habe ich schon wieder vergessen von vorn zu beginnen. Was nämlich außer mir noch keiner weiß, es ist eine Doppel Live CD. Ah, werden jetzt viele sagen, jetzt wissen wir doch Bescheid. Ich kann nur sagen falsch! Denn wer diese Band noch nicht gehört hat, weiß gar nichts!
Auf dieser Scheibe ist wieder einmal hörbar, was Leute können, die sich bemühen ordentliche Musik zu machen (tja, liebe Band von NC nehmt euch ein Beispiel. Und ich sage nur es ist eine Live Platte!). Und das sie ihre Instrumente beherrschen ist sogar einzeln auf den CD’s hörbar. Auf der ersten darf sich der Gitarrist Tony MacAlpine (sieh da ein Schotte) nicht nur einen Wolf spielen, nein er erschafft neben den Wolf auch die sieben Geißlein.
Auf der zweiten CD verwöhnen uns Philip Bynoe mit einem erstklassigen Basssolo und Virgil Donati schlägt seine Stöcke um sich. Ich finde, das es nicht ganz so schlecht ist, aber ich habe schon Leute gehört die um Welten besser waren. (Heil Dave!) Aber vielleicht waren das seine 8 min. Ruhm, wer weiß. Zum Schluss darf noch Vitalij Kuprij in die Tasten und auf das Keyboard fassen. Dies wiederum ist ein wirklicher Ohrenschmaus. Tja und wie das so ist, nur der Sänger Mark Boals durfte nichts allein zum Besten geben. Aber ich kenn das, das ist eben das Leid eines Sängers!
Alles im allen muss ich sagen, die Scheibe ist nicht schlecht. Es ist zwar kein Höhepunkt aber OK.
Power Metal Fans werden auf jeden Fall ’ne Menge Spaß haben!

Ring Of Fire