RESURRECTURIS – The Cuckoo Clocks Of Hell
 
Label: Eigenproduktion
Release: Oktober 2003
Von: Dajana
Punkte: 8.5/10
Time: 35:44
Stil: Death Metal
URL: Resurrecturis
 

Kuckuck ... Kuckuck ... schallt es aus den Boxen. Könnte den unbedarften Hörer ein wenig verwirren. Aber wohl noch viel mehr das infernalische Death Metal Brett, das dem auf dem Fuße folgt.
The Cuckoo Clocks Of Hell ist ein schweinegeiles Death Metal Album das ungemein Laune macht. Dabei orientiert man sich ziemlich an Six Feet Under, Gorefest und sonstige Death Metal Helden, verpasst dem Sound aber darüber hinaus eine erfrischende kurzweilige Impfung aus allerlei Stilen (Metalcore, Thrash, Grind, Industrial-Klänge), ohne dabei auch nur entfernt überfrachtet zu wirken. Respekt! Das Ganze ergibt eine kraftvolle, abwechslungsreiche und – man staune – selbst open-minded Mischung. Man findet treibende groovige Riffmonster (The Hate) neben Blast Parts (I Corpi Privi Vita) und zwischendrin gibt es sogar mal cleanen Gesang (Living Reification – kommt ungemein gut; oder Sleeping Reason – hat hier was von Danzig) oder völlig durchgedrehte Mike Patton-artige Einlagen wie bei Inversion-Perversion.
Da fragt man sich dann auch zwangsläufig, aus welcher Ecke wohl diese Band gekrochen ist. Nun, der Kenner wird es an Hand des Bandnamens bereits erahnen: RESURRECTURIS kommen aus Italien, krebsen seit nunmehr 10 Jahren durch den dortigen Underground, haben zahllose Demos und MCD’s veröffentlicht, hatten sich kurzzeitig sogar aufgelöst und trumpfen nun mit ihrem offiziellen Zweitwerk The Cuckoo Clocks Of Hell wieder auf. Das kann ich nur begrüßen! Und da dieses Album ja nun schon ein paar Tage gesehen hat, hoffe ich, das die Jungs mittlerweile an einem Nachfolger werkeln, der mindestens genauso gut ist! Kuckuck ... Kuckuck ...