Kuckuck
... Kuckuck ... schallt es aus den Boxen. Könnte den unbedarften
Hörer ein wenig verwirren. Aber wohl noch viel mehr das
infernalische Death Metal Brett, das dem auf dem Fuße
folgt.
The Cuckoo Clocks Of Hell ist ein
schweinegeiles Death Metal Album das ungemein Laune macht. Dabei
orientiert man sich ziemlich an Six Feet Under, Gorefest und
sonstige Death Metal Helden, verpasst dem Sound aber darüber
hinaus eine erfrischende kurzweilige Impfung aus allerlei Stilen
(Metalcore, Thrash, Grind, Industrial-Klänge), ohne dabei
auch nur entfernt überfrachtet zu wirken. Respekt! Das
Ganze ergibt eine kraftvolle, abwechslungsreiche und –
man staune – selbst open-minded Mischung. Man findet treibende
groovige Riffmonster (The Hate) neben Blast Parts (I
Corpi Privi Vita) und zwischendrin gibt es sogar mal cleanen
Gesang (Living Reification – kommt ungemein gut;
oder Sleeping Reason – hat hier was von Danzig)
oder völlig durchgedrehte Mike Patton-artige Einlagen wie
bei Inversion-Perversion.
Da fragt man sich dann auch zwangsläufig, aus welcher Ecke
wohl diese Band gekrochen ist. Nun, der Kenner wird es an Hand
des Bandnamens bereits erahnen: RESURRECTURIS
kommen aus Italien, krebsen seit nunmehr 10 Jahren durch den
dortigen Underground, haben zahllose Demos und MCD’s veröffentlicht,
hatten sich kurzzeitig sogar aufgelöst und trumpfen nun
mit ihrem offiziellen Zweitwerk The Cuckoo Clocks
Of Hell wieder auf. Das kann ich nur begrüßen!
Und da dieses Album ja nun schon ein paar Tage gesehen hat,
hoffe ich, das die Jungs mittlerweile an einem Nachfolger werkeln,
der mindestens genauso gut ist! Kuckuck ... Kuckuck ...