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Humanracist das offizielle Debutalbum der englischen
Black Metaller REIGN OF EREBUS darstellt, gab (und gibt)
es bei der Band bereits ein großes Stühlerücken in Sachen Line-Up.
Begann man 1997 noch als 7-köpfige Band, gingen (oder wurden gegangen)
5 Mitglieder, so daß man als Duo mit dem Songwritingprozeß zu Humanracist
startete. Zur Aufnahme war man dann wieder ein Quintett, von dem
nun schon wieder 2 Leute ausgestiegen sind.
Soviel Bandgeschichte
mal als Aperitif. Nun etwas über das Haupt- gericht : Das Debut-Album.
Darauf bekommt man eine heftige Portion Black Metal serviert,
wie man ihn eher von skandinavischen Bands her kennt. Die fünf
Engländer machen ihre Sache aber auch äußerst ordentlich und können
mit ihrer Musik einen sprichwört- lichen Sturm entfesseln. Von
den ganzen Gitarrenattacken, den Blastdrums und dem Keyboardteppich
im Hintergrund fühlt man sich über weite Strecken wie in einem
Orkan gefangen, der über einen hinwegfegt. Der dazupassende Gesang
reiht sich in diese Mischung nahtlos mit ein, so daß man keine
wirklichen Angriffspunkte an dem Album finden kann, es sei denn
man beschwert sich über das Fehlen an schönen Melodien, dann hat
man aber sicher das falsche Album ausgewählt. Ob man aber zum
1454. Mal das Thema : Ich haße die Kirche und sowieso eigentlich
fast jeden" aufgreifen mußte, laß ich jetzt mal so stehen,
aber etwas mehr Kreativität in diesem Bereich wäre nicht schlecht.
Ruhepausen von dem Inferno werden einem nur selten und spärlich
gewährt, so daß King Of The Dead eine dieser wenigen Oasen
darstellt.
REIGN OF
EREBUS stellen auf jeden Fall ein traditionelles Schwarz-
wurzelgebräu dar, daß kompromißlos, aber keinesfalls langweilig
zu Werke geht. Huamracist ist auf jeden Fall mal
wieder ein gnaden- loser Schlag auf die Fresse. Ob ihr diesen
mal wieder gebrauchen könnt, müßt ihr selber entscheiden.
Reign
Of Erebus
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