RED INK – Falscher Freund

 
Label: Eigenproduktion
Release: 04.12.2005
Von: BRT
Punkte: 6.5/10
Time: 45:12
Stil: Metal
URL: Red Ink
 
Metal mit deutschen Texten... muss man da nicht irgendwie an Schweisser denken? Vielleicht liegt man gar nicht so weit davon entfernt, wenn man sich die deutsche Band RED INK anhört, die schon mehr als 10 Jahre die Untergrundszene mit deutschsprachigem Metal versorgt.
Meist tönt es ultratief zwischen Soulfly'schem Geschrubbe, an anderen Stellen mag man so eben erkennen, das auch Machine Head und Slipknot zu den Favoriten des Sextetts gehören, Gefangene werden hier auf keinen Fall gemacht.
Zu der fetten Prise New Metal (auch Korn schauen ein, zweimal vorbei) gesellen sich Geigenmelodien, die Fans im In Extremo Lager erreichen könnten, so die nicht von der Güterzug-artigen Bedröhnung abgeschreckt werden, und einige elektronische Spielereien, die leider aber nie so sehr im Mittelpunkt stehen, um den Stücken etwas Besonderes zu verleihen.
Mir ist das ganze ein wenig zu monoton und langweilig was vielleicht auch an dem extrem eindimensionalem Gesang lieg. Herausragender Höhepunkt ist auf jeden Fall das durch sein Hauptriff an Voivod erinnernde Hör auf zu nörgeln. Ansonsten ist mit 6,5 Punkten leider nur Mittelmaß drinnen.