Metal
mit deutschen Texten... muss man da nicht irgendwie an Schweisser
denken? Vielleicht liegt man gar nicht so weit davon entfernt,
wenn man sich die deutsche Band RED INK anhört,
die schon mehr als 10 Jahre die Untergrundszene mit deutschsprachigem
Metal versorgt.
Meist tönt es ultratief zwischen Soulfly'schem Geschrubbe,
an anderen Stellen mag man so eben erkennen, das auch Machine
Head und Slipknot zu den Favoriten des Sextetts gehören,
Gefangene werden hier auf keinen Fall gemacht.
Zu der fetten Prise New Metal (auch Korn schauen ein, zweimal
vorbei) gesellen sich Geigenmelodien, die Fans im In Extremo
Lager erreichen könnten, so die nicht von der Güterzug-artigen
Bedröhnung abgeschreckt werden, und einige elektronische
Spielereien, die leider aber nie so sehr im Mittelpunkt stehen,
um den Stücken etwas Besonderes zu verleihen.
Mir ist das ganze ein wenig zu monoton und langweilig was vielleicht
auch an dem extrem eindimensionalem Gesang lieg. Herausragender
Höhepunkt ist auf jeden Fall das durch sein Hauptriff an
Voivod erinnernde Hör auf zu nörgeln. Ansonsten
ist mit 6,5 Punkten leider nur Mittelmaß drinnen.