Der
Wahnsinn hat einen Namen: RAVENOUS!
Diese Typen haben echt ‘was an der Waffel! Man nehme ein
paar Horrorfilm-Samples, Gitarrengeschrubbe, eine Prise Geklopfe
und mische das Ganze eine halbe Stunde mit einem kotzenden Death
Metal Grunzer, der die Hoffnung nicht aufgeben will, doch noch
ein Wort sauber über die Lippen zu bringen.
Wenn es zu einem Nervenzusammenbruch einen Soundtrack gibt, dann
haben RAVENOUS ihn eingespielt.
Ich bin ganz hin und weg von dieser geilen Scheibe. Naja, auf
den ersten Blick fand ich Blood Delerium
doch etwas merkwürdig. Die Stücke wirkten irgendwie
zerhackt und zerstückelt, durchgemixt und eingetütet.
Seltsame Intros, Gegrunze und Gerülpse vermischt mit eingespielten
Samples, fiedelnde Gitarren, die aber keine Melodie spielen, sondern
einfach mal „ihr Ding“ machen, dazu noch ein Drummer,
der anscheinend ganz andere Stücke spielt. Dann gibt’s
auch mal kurze Melodien, die aber von Hintergrundgeräuschen
deformiert werden.
Doch schon beim zweiten (oder war’s beim dritten?) Durchlauf
fing die Scheibe dann doch an zu gefallen. Und je öfter ich
Blood Delerium höre, desto besser
gefällt mir das Teil!
Seit also erst mal skeptisch und riskiert ein Ohr. Nix für
schwache Nerven!
Wenn ihr dann auch auf den Geschmack gekommen seid, werdet ihr
zusätzlich noch mit einem Clip zu August Underground
belohnt. Hier könnt ihr euch ansehen ... das frag ich mich
allerdings selbst!!! |