Ein Meisterwerk.
So kurz und knapp lässt sich das vierte Werk der Ausnahmeformation
QNTAL zusammenfassen. Auf ihrem nunmehr vierten
Werk Qntal IV – Ozymandias liefert
das Trio 13 sehr ausgereifte Tracks, die jeder für sich
ein kleines Kunstwerk sind. Und im Gegensatz zum Vorgänger
ist das neue Werk wieder elektronischer und durchaus leichter
verdaulich, auch wenn das natürlich bei weitem keine Musik
zum Bügeln oder Wäsche aufhängen ist. Es gibt
wieder die bewährte Mischung aus Electronics und mittelalterlichen
Sounds, die aber ihre Wirkung erst durch Sigrid Hausens wunderbare
Stimme so richtig entfalten. Die ersten Stücke sind noch
eher ruhiger, wobei schon der Opener All For One vollends
überzeugt: Zuerst erklingt Sigrid Hausens Stimme, bevor
die getragene Musik einsetzt. Wie bei allen anderen QNTAL
Stücken gilt auch bei diesem: Es lohnt sich, genau hinzuhören.
Die Songs sind bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, jede Note
sitzt, jeder Sound im Klangkosmos entfaltet eine ganz eigene
Schönheit. Im Mittelteil des Albums wird es dann schneller
und clubtauglicher. Cupido zum Beispiel ist ein treibender,
drumorientierter Song mit vielen Violinen, viel Atmosphäre
und einem Männer-Chor als Unterstützung. Auch Flamma
und Amor Volat gehört zu den schnelleren Stücken.
Nochmals: Ein Meisterwerk.