OUTRAGE – Switch Off The Pain

 
Label: Demo
Release: 16.07.2006
Von: Stormlord
Punkte: 9/10
Time: 21:27
Stil: Death Metal
URL: Outrage
 
OUTRAGE = Old-school Underground TRAditional Growl Eruption??? Auf jeden Fall wäre das eine gute Umschreibung des bodenständigen Death Metal der sympathischen Band aus der Steiermark!
Vor nicht allzu langer Zeit spielten OUTRAGE im Vorprogramm von Obituary und das nicht ohne Grund, erinnert ihr grooviger, mittelschneller Metal doch an alte Helden wie Six Feet Under, was vor allem am Gesang von Max und den rhythmischen Grundstrukturen des Songmaterials liegt. Max trägt am Bandfoto ein Shirt von Benediction, die auch als Referenz angeführt werden könnten. Doch nicht nur in schleifenden Temporegionen fühlen sich die Jungs wohl, zwischendurch gibt es eine richtig dosierte Anzahl an Breaks, ohne jedoch jemals kompliziert zu werden. Diese Mischung ist wie geschaffen fürs Headbangen und live funktionieren die Lieder von OUTRAGE bestens – auch jene von Switch Off The Pain werden diese Tradition fortsetzen können. Einfach und nachvollziehbar, doch nicht stumpf grooven die Jungs durch 5 Stücke, die mit einem rauen und gut passenden Sound versehen worden sind. Schon der einleitende Track The Way You Die Is Suicide (ach wie nett!) gefällt mir durch seine Abwechslung und den einprägsamen Refrain. Die Gitarrenarbeit blitzt mit fein ausgearbeiteten Leads in jedem Song durch (vor allem Between Life And Death sei hier erwähnt) und die Rhythmussektion stampft souverän durch die gut 20 Minuten. Die Abschlussnummer und zugleich das Titelstück Switch Off The Pain beendet das Album angemessen und animiert nochmals zu heftigen Reaktionen im Nackenbereich. Da auch die anderen Kompositionen die hohe Qualität halten können, empfinde ich diese Demo-CD als außerordentlich gut und somit für alle Old School Fanatiker empfehlenswert.
Auch die Verpackung von Switch Off The Pain ist gut gelungen, stilvoll und brutal gleichzeitig, Coverdesigner Michael Königshofer hat grafisch so gute Arbeit geleistet wie die Band musikalisch – eine rundum gelungene Sache also!