Echoes
Of The Void ist die erste Langrille der belgischen
Newcomer ORCHRIST. Die Band, 1995 gegründet,
besteht aus 4 Mitgliedern und serviert uns eine Mischung aus
Death/Thrash Metal.
Obwohl
selbst belgischer Metalhead, war es doch das erste Mal, das
ich von ORCHRIST gehört habe. Deshalb
kann ich auch nichts darüber sagen, inwieweit sich die
Jungs gegenüber ihren Demoveröffentlichungen verbessert
haben. Aber ich mag dieses Album.
Echoes Of The Void wurde in den
Harrow Studios (Holland) aufgenommen, was definitiv eine gute
Wahl war. Das Album hat einen mächtigen Sound und eine
ausgewogene Balance zwischen den einzelnen Instrumenten. Nichts
wurde kaputtgemischt.
Beginnend
mit Erasure bekommt man gleich einen guten Eindruck,
was man von dieser CD so zu erwarten hat. ORCHRIST
erinnern mich an eine Mischung aus Gorefest, Rotting Christ
mit ein bisschen Iron Maiden. Aber erwartet jetzt bloß
keinen Bruce Dickonson Gesang auf diesem Death Metal Silberling.
Der beste Song ist für mich Forwards To Eyesight,
welcher sehr langsam beginnt, sich dann aber zu einem netten
Uptempo-Song aufbaut. Geile Riffs werden mit eingängigen
Leads so abwechslungsreich kombiniert, das es nicht langweilig
wird.
Ich hab bereits die Fähigkeiten des Studios angepriesen,
aber wartet erstmal, bis ihr den Gitarrensound auf dem Titeltack
Echoes Of The Void hört. Überraschenderweise
ist der Titeltrack ein akustisches Instrumental und der kürzeste
Song auf dem Album. Aber glaubt mir, der süßeste
Akustikgitarrensound, denn ich jemals auf CD gehört habe.
Auf
dieses erste offizielle Lebenszeichen können ORCHRIST
wirklich stolz sein und Echoes Of The Void
sollte so manche Tür für die Band öffnen. Allerdings
ist eine Langrille mit 7 Tracks und 30 Minuten Spielzeit einfach
zu kurz! Meiner Meinung nach sollte jedes full-length Album
wenigstens 10 Tracks und mind. 50 Minuten haben. Ansonsten
solltet ihr Echoes Of The Void unbedingt
auschecken!