Ziemlich
verspätet erreicht mich dieses Promo, bei dem ich aber
so rein gar nichts versäumt hatte. Scheinbar dürften
derzeit angesagte Acts wie Sportfreunde Stiller oder Mia sogar
bis in den Underground vordringen, anders lässt sich dieser
Release hier nicht sinnvoll erklären. So schickt nämlich
Napalm(!) Records mit den NEOSPASTICS eine
Band ins Rennen, die wohl rein gar nichts mit Metal oder DarkWave
zu tun hat, sondern maximal in Form des gruftig angehauchten
Gesangs diesen Genres zugerechnet werden kann. Bereits das Artwork
lässt Schlimmstes befürchten, doch wenn erst mal die
Musik zu spielen beginnt, ist bei mir der Ofen endgültig
aus. Stupide durch und durch. Angefangen über das lächerliche
Songs For Assholes schreitet Plastic Love
durch einen Morast von Marilyn Manson-artigem Rotz-Rock mit
der Naivität oben genannter Bands. Was die Schweizer mit
dieser Musik darstellen wollen, bleibt mir freilich verborgen,
ist mir aber auch ziemlich egal. Hier lässt sich nur eines
sagen: Finger weg!