NATTEFROST – Terrorist; Nekronaut Pt.1

 
Label: Season Of Mist
Release: 27.06.2005
Von: Polsi
Punkte: 5/10
Time: 48:29
Stil: Black Metal
URL: Nattefrost
 

Ich sag es gleich vorweg: das zweite Soloalbum von Carpathian Forest Schreihals Nattefrost kommt lange nicht an die Qualitäten und auch an die Originalität des Debüts Blood & Vomit heran. Genau genommen sind nur drei Songs wirklich brauchbar: Nekronaut (Cunt Cunt Gimme More) und Terrorist, die beide in die abgefuckte Rock’n’Roll-Kerbe schlagen, die schon am ersten Album mit Songs wie Sluts Of Hell deutlich zu hören war, sowie das rasante Black Metal Suicide (Claws Of Perdition). Der Rest des Albums klingt wie halbgarer Schrott, der einfach irgendwie zusammengeschustert wurde, um so schnell wie möglich ein weiteres Album herausbringen zu können. Da wären sinnlose Intros, minutenlange Lärmcollagen, die kein Mensch braucht und eine ewig lange Pause am Ende der CD (vermutlich um die Spielzeit aufzustocken), bevor man in den Genuss irgendwelcher norwegischer Worte zu kommen und das Album schließlich endet. Die Produktion ist schlechter und um einiges dumpfer als auf Blood & Vomit, die Vocals natürlich wieder verzerrt und übersteuert bis zum Geht-nicht-mehr. Sorry, aber dieses Album ist trotz der drei wirklich guten Tracks einfach nur Müll!
Achja, und einen Song Preteen Deathfuck zu nennen und das minutenlange Schreien eines Kindes als Intro zu verwenden, ist nicht nur geschmacklos, sondern geht definitiv zu weit!