Mit
Firmament von MIDNIGHT ODYSSEY zeigt sich
erneut, dass besonders fantastische Alben in ihrer Rezension
im Prinzip weniger Worte benötigen. Was soll man über
ein wunderbares Album groß schreiben, außer halt,
dass es nun mal wunderbar, magisch, atemberaubend und in MIDNIGHT
ODYSSEYs Fall wunderschön wie der mitternächtliche
Himmel ist? Eben nicht wirklich viel.
Sicherlich könnte ich jetzt schreiben, dass die auf Firmament
präsentierte Musik auf geniale Art und Weise Ambient Black
Metal, grob im Stile von Filosofem, mit schwerem, melodiösem
Doom alter Katatonia Tage verbindet und dass diese Beschreibung
die düstere, traumhafte Atmosphäre von MIDNIGHT
ODYSSEYs Sound wenn überhaupt nur ansatzweise zusammenfasst.
Firmament ist so viel mehr als die Summe seiner
Teile!
Auch, dass sich auf Firmament zwei wirklich perfekt
platzierte und in ihrer Länge ideal dosierte reine ambientartige
Synthtracks befinden, ist natürlich nicht zu verschweigen.
So richtig begeistern tun allerdings dann die komplett instrumentierten
Lieder. Die Gefühle, die die teilweise hypnotischen Riffs
(jaja, ausgelutschter Begriff, aber es IST einfach so), die
etwas in den Hintergrund gemischte Kreischgesang und die immer
wieder wie Sterne am nächtlichen Firmament aufblitzenden
Doompassagen voll entrückter Melodie, auslösen, kann
man einfach kaum in Worte fassen. Songs wie From Forest To
Firmament, Departing Flesh And Bone und From Beyond The
Eight Sphere muss man einfach hören und sich von ihnen
in die Nacht entführen lassen. Ein schwarzer Traum von
einem Album! Essentiell!