In
Anbetracht des mir bekannten Erstlingswerkes erwartet man als
Intro ein wildes „Ho,ho,ho“. Ich war schon recht
erstaunt, wie rockig der Titelsong aber aus den Boxen drang.
Im Gegensatz zu den eher an Moonsorrow erinnernden Songs sind
auf Iivakivi eher Bands wie XIV Dark Century, Finntroll und
Eläkelaiset, gepaart mit teilweise ruhigen, akustischen
Teilen zu finden. Daher ist das Gesamtwerk auch weniger folkig/paganig
wie Terast Mis Hangund Me Hinge 10218. Die Runengesänge
sind auch nur noch sporadisch zu finden. z.B. bei Metsaviha
3 oder bei dem guten und sehr atmosphärischen Veelind,
bei dem es sogar den Hauptteil des Songs ausmacht. Ansonsten
sind die alten Trademarks schon noch zu finden. Es finden wieder
einige mittelalterliche Instrumente Eingang in die Musik. Mich
würde nur mal interessieren, wer die knarrende Tür
bei Metsaviha 3 gespielt hat. Auch die Ho, ho Gesänge
sind weiterhin vorhanden, wenn auch sehr zurückgenommen.
Dafür klingt der Gesang jetzt wie Eläkelaiset in ernst.
Nicht schlecht, passt auch zu den ansonsten eher unter Rock,
als Metal firmierenden Songs. Nur zum Ende hin wird die CD dann
mit Rauast Sönad metallischer und liefert damit
auch den besten Song des Albums. Der Refrain eignet sich fast
zum mitsingen, wenn er nicht im völlig unverständlichen
Estisch wäre. Ich denke er wird trotzdem ein fester Bestandteil
im Liveset der „Wölfe“ werden.