METSATÖLL – Iivakivi

 
Label: Nailboard Records
Release: 15.03.2008
Von: Zwiebel
Punkte: 3/10
Time: 52:35
Stil: Folk/Pagan Metal
URL: Metsatöll
 
In Anbetracht des mir bekannten Erstlingswerkes erwartet man als Intro ein wildes „Ho,ho,ho“. Ich war schon recht erstaunt, wie rockig der Titelsong aber aus den Boxen drang. Im Gegensatz zu den eher an Moonsorrow erinnernden Songs sind auf Iivakivi eher Bands wie XIV Dark Century, Finntroll und Eläkelaiset, gepaart mit teilweise ruhigen, akustischen Teilen zu finden. Daher ist das Gesamtwerk auch weniger folkig/paganig wie Terast Mis Hangund Me Hinge 10218. Die Runengesänge sind auch nur noch sporadisch zu finden. z.B. bei Metsaviha 3 oder bei dem guten und sehr atmosphärischen Veelind, bei dem es sogar den Hauptteil des Songs ausmacht. Ansonsten sind die alten Trademarks schon noch zu finden. Es finden wieder einige mittelalterliche Instrumente Eingang in die Musik. Mich würde nur mal interessieren, wer die knarrende Tür bei Metsaviha 3 gespielt hat. Auch die Ho, ho Gesänge sind weiterhin vorhanden, wenn auch sehr zurückgenommen. Dafür klingt der Gesang jetzt wie Eläkelaiset in ernst. Nicht schlecht, passt auch zu den ansonsten eher unter Rock, als Metal firmierenden Songs. Nur zum Ende hin wird die CD dann mit Rauast Sönad metallischer und liefert damit auch den besten Song des Albums. Der Refrain eignet sich fast zum mitsingen, wenn er nicht im völlig unverständlichen Estisch wäre. Ich denke er wird trotzdem ein fester Bestandteil im Liveset der „Wölfe“ werden.