Nach
einer kleineren Pause melden sich METALIUM mit
neuem Album und neuem Label im Rücken wieder zurück
auf dem Metalparkett. Dabei klingt As One –
Chapter Four, als wären sie nie weggewesen
und knüpfen damit ohne weiteres an ihre ersten drei Alben
an. Markenzeichen der Band ist dabei wie immer das unverkennbare
Organ von Sänger Henning Basse, zusammen mit den leicht pathetischen
Songs der Marke German Heavy Metal, welche den Namen METALIUM
ausmachen. Dabei fällt auf, dass die Songs zwar durchaus
reifer geworden sind, aber es fehlt ihnen dennoch das gewisse
Etwas, um aus dem Schatten, den das eigene Backprogramm wirft,
herauszutreten. As One – Chapter Four
klingt zwar unverkennbar nach METALIUM, kann
aber nicht als METALIUM vergleichslos überzeugen.
Vielmehr reihen sich die Deutschen mit ihrer aktuellen CD in eine
lange Reihe von Bands ein, welche zwar qualitativ hochwertig und
technisch über jeden Zweifel erhaben sind, es aber nicht
schaffen, ein Gänsehautalbum zu fabrizieren. Sicherlich finden
sich auf der CD klasse Songs wie z.B. das speedige Screaming
In The Darkness oder das midtempo Stück Illuminated
(Opus One), doch wirken sie eher wie Bausteine, denn als
ein homogenes Ganzes.
Es sei aber auf jeden Fall gesagt, dass Freunde des deutschen
Power Metals und der alten METALIUM Scheiben
genau das geboten wird, was sie erwarten. Nicht mehr und nicht
weniger. Doch alle die sich seit Hammerfall an diesem und ähnlichen
Sounds tot gehört haben, werden sich durch dieses Album sicherlich
nicht umstimmen lassen.
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