|
Nun ja ... was läßt sich über MERCYLESS sagen
? Bis dato hatte ich noch nichts von dieser Band gehört. Vom Label
gab es leider kein Info-Material und eine Homepage scheinen die
Jungs auch nicht zu haben ( zumindest funzelt deren URL nicht
... ). Ein paar Informationen ließen sich dem Profil des französischen
Managements entnehmen ( auch wenn ich keine Ahnung von der Sprache
habe ... ).
Demnach wurden
MERCYLESS 1987 im französischen Mulhouse gegründet.
Das Line-up besteht in dieser Formation bereits seit 1996 ( außer
dem Drummer ). Mit Sure To Be Pure liegt
bereits das 4. reguläre Album vor. Einordnen würde ich dieses
Album in den klassischen HardCore Bereich der alten Helden von
Biohazard, Pantera oder Maschine Head. Direkt mit dem Titeltrack
Sure To Be Pure gibt es kräftig was auf die Ohren ! Der
zweite Song La Boca Amarga wird in spanisch vorgetragen
und klingt bei diesem Background doch recht witzig. Weiter geht's
in üblicher Hardcoremanier. Nummer 6 Obedience klingt
wie eine fürchterlich schlechte Coverversion von irgendetwas Undefinierbarem
( ist es aber wohl nicht ... ) und mit Jail of Flesh
haben wir auch so etwas wie eine Ballade vertreten. Sure
To Be Pure ist ein ordentlich produzierter Kracher.
Die Gitarren klingen modern und haben den unverkennbaren Grove
der neuen Möchtegern metallischen amerikanischen Szene. Die Keyboards
bleiben dezent im Hintergrund und unterstützen das Ganze lediglich.
Dummerweise gab es diese Art von Musik schon einmal und ist auch
schon durch die eine oder andere Retorte gelaufen. Auch MERCYLESS
haben in dieser Hinsicht nix Neues zu bieten. Schade eigentlich,
da läßt sich doch bestimmt noch mehr herausholen. So klingt die
Scheibe leider wie eine x-beliebige Neuauflage in diesem Genre
aus der Konservendose.
|