MEDUSA – Trace The Signs 
 
Label: Eigenproduktion
Release: 2004
Von: Dajana
Punkte: 6
Time: 34:22
Stil: Death Metal
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Diese Band macht es einem wirklich schwer, an Hintergrundinformationen heranzukommen. Das einzige, das ich euch vermitteln kann, ist die Tatsache, das es vor Trace The Signs ein Demo namens Isolated Emotions gegeben hat. Also bleiben wir bei der Musik ...
Nach einem für den Rest des Verlaufes recht untypischen Intro, steigt man ziemlich wuchtig in Trace The Signs ein. Und der Opener Personal Hell weiß zu überraschen. Einem deathmetallischen Grundgerüst werden akustische Parts, abenteuerliche Breaks, progressive Hooks und wuchtige bangtaugliche Riffs hinzugefügt. Auch Solos und diverse Thrash Elemente lassen sich ausmachen. Der Gesang wechselt zwischen Growls und Gewisper. Der dritte Track Little Child wiederum lässt klassische Black Metal Züge bei den Gitarren und auch beim Gesang erkennen, während Unsual mit typischen Opeth-Gitarren und Melodien daherkommt. Dieser Stilmix findet sich in allen Tracks wieder, mal tendiert man zu der einen, mal zur anderen Richtung und teils gibt es auch noch deutschen Gesang. Überraschende Momente und Abwechslungsreichtum sind zwar ein hehres Ziel, aber auf Trace The Signs hat man damit etwas übertrieben. Die Songs wirken oft unharmonisch und holperig. Also entweder ein paar Elemente weniger oder in Sachen Arrangement noch einiges nachlegen.
Insgesamt hinterlassen MEDUSA jedoch einen guten Eindruck, auch wenn hier nicht wirkliches Neues oder Innovatives geboten wird. Nach mehreren Durchläufen gewöhnt man sich an den Stilmix und kann ihm einiges abgewinnen, wobei es aber eher einzelne Fragmente sind, die aufhorchen lassen.