Mit
dem tonnenschweren The Levelling Dust
starten MARDUK in ihr zehntes Studioalbum Rom
5:12 und dieser erweist als bösartiger und
perfekter Opener. Das folgende Cold Mouth Prayer wird
dann mit deutlich mehr Speed vorgetragen. Und bietet ein sehr
geiles Duett zwischen Mortuus und ex-Sänger Joakim Göthberg.
Mit Imago Mortis hören wir den ersten ungewöhnlichen
Track des neuen Albums. Die Gitarrenarbeit von Bandboss Morgan
Håkansson erinnert sehr an Glenn Danzigs alte Band Samhain.
Natürlich klingt der Song durch das finstere Knurren von
Mortuus trotzdem total nach Black Metal und nach MARDUK.
Auf extremes Geballer muss auf Rom 5:12
dennoch nicht verzichtet werden. Through The Belly Of Damnation
hätte ohne Probleme auch auf Panzerdivision
Marduk stehen können. Das am Computer komponierte
1651 hätte man sich aber sparen können. Das
brutale Limbs Of Worship weckt den müden Fan dann
wieder auf. Und mit Accuser/Opposer haben MARDUK
einen der besten Songs ihrer Bandgeschichte geschrieben. Ein
Hymne vor Satan! Mortuus röhrt wie der Teufel persönlich.
Unterstützung erhält er hier von Primordial Sänger
Alan Nemtheanga, welcher die klaren Vocals übernimmt. Ein
Duett für die dunkle Ewigkeit! Rom 5:12
wurde wieder im Endarker Studio von Bassist Magnus “Devo”
Andersson produziert und bietet einen dreckigen, aber trotzdem
brutalen Sound. Wäre nicht 1651 auf dieser Platte,
wären es 10 Punkte geworden.