Dass
das überaus erfolgreiche Warriors Of The World von
Singleveröffentlichungen begleitet werden würde, war zu erwarten
- eher überraschend ist dagegen, daß The Dawn Of Battle
sogar für mich als Verächter dieses Formats eine lohnenswerte
Investition darstellt. Neben dem bereits vom Album bekannten
Call To Arms sind nämlich zwei komplett neue Tracks vertreten,
wovon vor allem der titelgebende überzeugen kann - eingeleitet
und getragen von einem für MANOWAR-Verhältnisse mittlerweile
ungewöhnlich harten und prägnanten Riff, entwickelt sich eine
typische Uptempo-Hymne, die alle Stärken der Band (inklusive
eines ruhigen Mittelteils) auf beeindruckende Art und Weise
zur Schau stellt. Das deutlich langsamere I Believe fällt
dagegen vor allem aufgrund des kitschigen Refrains, der irgendwie
unangenehme Erinnerungen an Carry On erweckt, deutlich
ab, hat aber dennoch seine Reize und geht insgesamt in Ordnung.
Als Bonus gibts auch noch einen (etwas mickrigen) Multimedia-Teil,
der neben einem Promo-Video zur kommenden DVD-Veröffentlichungsflut
auch eine kurze ‚Dokumentation' und einen Link zur einer kleinen
Website mit u.a. einem Tourtagebuch beinhaltet. Ein wirkliches
Verkaufsargument sind diese grade mal 25 MByte Extramaterial
nicht - das ist aber auch gar nicht nötig, denn alleine der
überragende Titelsong garantiert schon, daß das Geld gut angelegt
ist...