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Passend
zu den kalten Wintertagen kommt jetzt schöner düsterer
Sound aus Italien. LACUNA COIL sind wieder da und das klingt
nicht nur gut, es ist auch gut! Gleich das erste Lied zeigt deutlich
, daß sich die Italiener zwar treu geblieben sind, es aber
diesmal trotzdem noch um ein Stück besser gemacht haben.
Der Gitarrensound ist wirklich sauber, auch die Stimme von Christina
Scabbia klingt viel stimmungsvoller und verspielter und das männliche
Gegenstück, Andrea Ferro singt nun auch nicht mehr so unmotiviert
wie auf In A Reverie. Es gibt praktisch kein Gegrunze
und das machts einfach noch schöner! LACUNA COIL zeigen
aber auch, daß ihnen durchaus die Originalität und
Experimentierfreudigkeit nicht fehlt, denn bei To Live Is To
Hide gibts erst mal ein etwas orientalisch angehauchtes Intro,
bevor uns ein wahnsinns Gitarrenriff um die Ohren fegt! Mit Purify
ist ihnen auch diesmal wieder eine wunderschöne Ballade im
Stil von To Myself I Turned gelungen und das auf italienisch
gesungene Senzafine kannte man ja schon aus der letzten
EP. Ein weiteres Glanzstück ist When A Dead Man Walks
und überhaupt ist das ganze Album sehr angenehm zum hören,
nicht zu sanft und nicht zu wild, eben einfach schön.
Fazit: LACUNA
COIL haben es mit Unleashed Memories nun endgültig
und wohlverdient in die Liga der großen Sterne am Gothic
Metal Himmel geschafft.
Lacuna
Coil
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