Wie fühlt
es sich an, wenn man gerade gefeuert wurde, sein Haus in Flammen
steht, seine Familie in dem Haus verbrannt ist und man von der
Bank erfährt, dass man kein Geld mehr hat? Genau dieses
Gefühl will der Amerikaner Numinas alias KROHM
auf seinem Debüt Full Length Album A
World Through Dead Eyes verkörpern.
Den Namen KROHM mag der eine oder andere bereits
schon im Zusammenhang mit Shining gelesen haben, nachdem Kvarforth
sie in einigen Interviews empfohlen hat bzw. so der Kontakt
zu Selbstmord Services zusammengekommen ist. Und somit ist auch
schon von vorherein klar, um was es bei A World
Through Dead Eyes geht: Langsamer, schleppender
Blackmetal im Stil der bereits genannten Shining oder Abyssic
Hate steht am Programm, inklusive subtiler Doom-Elementen und
einer bedrückenden Stimmung, die einem die Nackenhaare
aufstellt. Auf Geschwindigkeit, Schnelligkeit oder Technik wird
hier bewusst verzichtet, um den Hörer alleine durch die
Klangteppiche in eine eigene, vernichtende Welt eintauchen zu
lassen. Und das ist wirklich gut gelungen, auch wenn A
World Through Dead Eyes nicht ganz so fruchtet
wie z.B. die Shining-Werke und mich auch nicht ganz so hinunterzieht
wie My Dying Bride (auch wenn diese stilistisch überhaupt
nicht dazupassen, depressiv sind sie allemal!). Sollte Numinas
sich auch weiterhin so in sein Element hineinsteigern, so kann
man gespannt sein, wie sich KROHM weiterentwickeln
werden.