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Paul
Speckmann ist nach wie vor bei manchen Leuten verdammt unbeliebt,
und wer sich mit ihm einläßt, muß damit rechnen,
von diversen Seiten mit Scheiße beworfen zu werden - zu
diesem Schluß kommt man zumindest, wenn man sich einige
der Reviews zu diesem Album zu Gemüte führt. Dabei ist
doch alles halb so schlimm: KRABATHOR sind heuer zwar etwas
technischer und haben den Anteil an eingängigen Melodien
leicht erhöht, aber ansonsten ist Unfortunately Dead
immer noch ein äußerst massives DM-Album mit durchgehend
hohem Songwriting-Niveau. Echte Brecher wie zb. seinerzeit der
Titeltrack auf Orthodox fehlen zwar, aber dafür gibts
mit Death Through The Centuries ein interessantes, atmosphärisches
Experiment, das beweist, daß auch gestandene Death-Metaller
gelegentlich Ausflüge in andere Genres wagen können,
ohne dabei gleich Stilbruch zu begehen. Festgefahrene Kleingeister
werden sich daran allerdings wohl genauso künstlich erregen,
wie erwähnte Speckmann-Hasser an den hin und wieder auftauchenden
Master-Einflüssen - der halbwegs normal denkende Teil der
Metal-Bevölkerung freut sich dagegen über eins der besseren
DM-Alben der letzten Monate...
Krabathor
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