Amerika's
schwedischste Band ist zurück. Nach ihrem 2002er Durchbruchalbum
Alive Or Just Breathing, meldet sich
das Quintett nun mit The End Of Heartache.
Augenscheinlichstes Merkmal: Howard Jones, der als neuer Sänger
der Band neues Leben einhaucht und seinen Job meiner Meinung nach
um Häuser besser macht als sein Vorgänger. Konnten mich
KILLSWITCH insbesondere aufgrund der unpassenden
Shouts und Growls bislang nur begrenzt begeistern, macht Jones
mit seinem Debut einen tollen Eindruck, da er die gesamte, bei
KILLSWITCH geforderte Bandbreite an Vocals gekonnt
abdecken kann. Mit A Bid Farewell beginnen die Amis auch
gleich dort, wo sie mit dem letzten Album aufgehört haben.
Moderner, melodischer Thrash, der bisweilen doch schon eine starke
Schlagseite in Richtung Schweden-Death hat, gepaart mit guten
Leads und einem coolen Refrain. Auffallend ist vor allem, dass
die Band diesmal eindeutig ausgereifteres Songwriting an den Tag
legt, welches beim Vorgänger teilweise doch noch etwas zerstückelt
wirkte. Und so geht's weiter mit Songperlen wie When Darkness
Falls (mein Favorit), Rose Of Sharyn oder World
Ablaze. Die Akustikgitarren wurden stark in den Hintergrund
gedrängt und sind in Form von zwei kurzen Instrumentals (Inhale,
Wasted Sacrifice) anzutreffen. Leider schaffen es
KILLSWITCH aber nicht, auf Dauer genügend Abwechslung
in ihre Songs zu bringen, wodurch sich The End Of
Heartache mit der Zeit etwas totläuft. Zu festgefahren
scheinen mir da ihre Songstrukturen zu sein, zu wenig scheint
die Band von ihrem Stil abweichen zu wollen.
Alles in Allem bleibt das Album aber nichtsdestotrotz ein empfehlenswerter
Release für Fans modernen Metals im Stile von Soilwork oder
In Flames. Der Wahnsinns-Sound (erinnert an Chimaira) trägt
sein übriges zu einem (fast) rundum gelungenen Release bei...
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