Mit
One More Victim präsentieren
uns die Slowaken KILLCHAIN ihr lupenreines
Death Metal Debüt. Im Jahr 2005 gegründet folgten
2006 einige Live-Gigs, die den Weg zu ihrem ersten Longplayer
ebneten. Umso beachtlicher ist es, dass der 5er in der noch
jungen Bandhistory eine technisch gut gespielte Scheibe mit
einer guten Produktion auf den Markt bringt. KILLCHAIN
setzen fast ausnahmslos auf Songs im Mid-Tempo Bereich, dominiert
von druckvollen Riffs und Double-Bass. Und ab hier scheiden
sich die Geister: Die Jungs beherrschen ihre Instrumente, ohne
Frage, werden im Flyer sogar als potentielle Nachfolger von
Vader, Behemoth, Hypnos gehandelt. Nur fehlt es den Songs vollkommen
an Originalität. In der nur kurzen Spielzeit von knapp
25 Minuten schaffen es KILLCHAIN nicht, wirkliche
Highlights zu setzen. Um die Spielzeit zu pushen wäre es
sicherlich besser gewesen, das Intro und das Outro durch Songs
zu ersetzen. Ob dies aber bei der Eindimensionalität wirklich
nötig ist, lasse ich mal dahin gestellt.
Wer seinen musikalischen
Horizont erweitern möchte, lässt hier besser die
Finger von. Die Maniacs unter euch, die ihre Sammlungen erweitern
wollen, können sich bedenkenlos One More
Victim in ihr Regal stellen. Als zusätzliches
Kaufargument für euch: Immerhin haben es KILLCHAIN
in ihrer noch kurzen Karriere zu Gigs mit Misery Index und
Vader geschafft. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs ihr Potential
ausbauen und sich in Richtung Eigenständigkeit entwickeln.
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