Diese 33 Songs
(davon 4 unreleased) wurden zwischen 1998 und 2002 aufgenommen,
sind inzwischen ausverkauft und um den Authentizitätsgrad
nicht zu verfälschen, wurden sie weder neu gemischt noch
neu gemastert.
Die alten
Aufnahmen waren:
Le Menu de l'Autopsie des Gagnats du Grandprix (1999)
Gott ist Satt (2000)
Sektion Jaka (1998)
Transportbox für Menschen (2000)
Nostradamus in Echtzeit (2001)
Oslo (2000)
Die Grossstadt stinkt ist laut und septisch (2001)
Die 4 Demosongs
wurden 2002 aufgenommen.
Wie gesagt, qualitativ
rockt auch das alte Zeuch wie Hölle, geht nach vorne
wie der dumme Schumacher und das natürlich recht gnadenlos.
Jede Menge Spielereien finden sich dazwischen, ansonsten wird
gebreakt ohne Ende, unzählige Riffs an noch unzähligere
Riffs gehängt, Zitate eingespeist und natürlich
ein Haufen kurioser lyrische Entgleisungen dem Hörer
an den Kopf geworfen (z.B. „...gut das es keinen
TÜV gibt für Musik“... lass ich jetzt
mal unkommentiert ;-)).
Aus 33 Songs ein
Highlight herauszusuchen, bei einer solch hohen Qualität
ist natürlich ne Qual, mir gefallen vor allem die Songs
des Sektion Jaka Tonträgers
am besten... warum? Sind von all den Stücken irgendwie
am originellsten, abwechslungsreichsten und musikalisch am
spannendsten.
Die Demos von 2002 machen auch ne Menge Laune und geben schon
das vor, was später auf dem grandiosen Longplayer Hardcore
aus der ersten Welt zur Perfektion getrieben
wurde.
Okay, für
Death Metaller der Sorte Six Feet Under oder den ganzen alten
Schwedenrockern um Entombed ist das hier wohl eher nichts,
Soundfetischisten könnten hier einiges bemängeln,
aber alle anderen, die kompromisslos nach vorne gehende, anspruchsvolle
und abwechslungsreiche Todeswurst-Musik am Kopp haben können,
können an JAKA sowieso nicht vorbeigehen.
Vergleiche brauchen
JAKA sicher nicht zu scheuen, einfallen tun
mir aber auch keine plausiblen.
Wenn das live
so rüberkommt, wie es auf Tonträger angedeutet wird,
dann Prost und Gute Nacht den Bands die danach auftreten müssen.
Toll! 10 Punkte!