I-REMAIN – Brutality Of Terror

 
Label: Golden Core
Release: Oktober 2007
Von: the.wangacopta
Punkte: 7/10
Time: 55:46
Stil: Metalcore
URL: I-Remain
 
Wird mit I-REMAIN die Metalcore-Szene revolutioniert? Natürlich nicht – und jetzt kommt auch schon das „aber“: Das, was die Briten hier auf ihrem Debüt präsentieren ist hörenswerter, anständiger Metalcore den es schon etliche Male schlechter gab. Vielleicht liegt es daran das die Jungs aus Stockport schon seit 2003 zusammen zocken. Ursprünglich gegründet um geile Jam Sessions zu haben, wurde die Rechnung ohne die Fans gemacht. Die immer stärker werdende Fanbase hat dafür gesorgt, dass I-REMAIN dem ganzen „Seriosität“ verliehen und nun ihren ersten Longplayer Brutality Of Terror von der Leine lassen. In den 4 Jahren dazwischen gab’s der Vollständigkeit halber ein Demo, das u.a. im Metal Hammer mit 9/10 Punkten Demo des Monats 11/2004 wurde. Doch zurück zur Scheibe: ihre Stärken haben I-REMAIN ganz klar in den aggressiv, brutalen Parts. Hört euch die ersten drei Songs an und ihr wisst was ich meine. Ab 2nd Method Of Death wird man dann etwas experimenteller und schaut über den Metalcore-Tellerrand hinaus: Man baut Melodien ein, wird Nu-School lastiger, lässt der Technik mehr freien Lauf. Zum Glück verliert man die Aggressivität nie ganz aus den Augen. So ist es auch nur logisch, dass die Turntables und Samples von Bandmember Mr. H nur sporadisch eingesetzt werden. Solltet ihr im Zusammenhang mit Brutality Of Terror auf Vergleiche wie Slayer und Slipknot stoßen, ziehen die nur bedingt. Letztere können sicherlich hier und da Pate gestanden habe, Slayer ist aber bis auf ein Riff in Incenerator überzogen. Mir gefallen Vergleiche zu den Metalcore-Szenegrößen besser. Nichtsdestotrotz lädt Brutality Of Terror mit seinem fetten Sound zum ordentlichen Pit mit einer Menge Schweiß ein. Auch wenn die Brutalität des realen Terrors mit dieser Scheibe nicht erreicht wird: Gut verdiente 7 Punkte.