INSOMNIUM – Since The Day It All Came Down
 
Label: Candlelight Records
Release: 05.04.2004
Von: Loki
Punkte: 10/10
Time: 53:47
Stil: Melodic Death Metal
URL: Insomnium
 
Heidewitska Herr Kapitän! Was mir hier wieder zuteil geworden ist, finde ich schwer in Worte zu fassen! Im Land der tausend Seen rumort es wieder einmal gewaltig! Nicht nur bekannte Bands wie Amorphis oder Children Of Bodom lassen die Seen heiß überbrodeln, nein, nun kriecht eine weitere Band ans Ufer und zwar gewaltig wie ein Sturm! INSOMNIUM melden sich mit ihren zweiten Album zurück und dies laut, melodisch und stimmgewaltig!
Gegründet wurde die Band 1997 in einem stillen Ort namens Joensuu (klar wo auch sonst) in Finnland! Nach zwei Jahren intensiver Probe folgten 2 Demos, woraufhin schließlich 2002 das erste Album In The Halls Of Awaiting das Licht des Tages erblickte. Und dieses Teil schlug ein wie eine Bombe! Und zwar auch bei mir in meiner Anlage! Stunde um Stunde lief das Album und meine Nachbarn konnten dann irgendwann schon die Texte Mitgrölen! Nachdem meine Begeisterung dann ein wenig abgeklungen war, so nach 2-3 Monaten fragten sie mich wann ich endlich wieder INSOMNIUM auflegen würde, da sie nicht mehr schlafen könnten! Diesen Gefallen tue ich ihnen ja nun mit dem neuen Album Since The Day It All Came Down!

Mit dem Intro Nocturne beginnt die CD eher sanft, aber schon nach kurzer Zeit holen die Jungs den Knüppel aus dem Sack und dann geht's richtig los! Niilo Sevänen (vocals & bass), Ville Friman (guitars), Markus Hirvonen (drums) und Ville Vänni (guitars) lege sich so dermaßen ins Zeug, dass einem das Herz ganz weich wird und die eine oder andere Erregungsträne über die Wange rollt! Was soll man da großartig noch zur Musik sagen! Es ist halt der typisch geliebte, verehrte, erhoffte, nachgefragte, herbeigesehnte Schwedentod! Und das ohne Kompromisse! Unzählige Melodien wechseln sich gegenseitig ab! Mal seicht, dann wieder brutal. Mal akustisch und plötzlich schrotet die E-Gitarre wieder los! Niilo lässt seine zarte Deathstimme über die CD flattern, die stark und ausdrucksvoll herüber kommt! Man hört, das die Band hinter dem steht was sie machen!
Ein Lied ist hier geiler als das andere und ich muss sagen die ganze Scheibe ist der Oberhammer. Nicht ein einziger Durchhänger auf der ganzen CD. Keine einzige Schwäche ist hier erkennbar und es ist schwer zu sagen, welcher Song mir hier am besten gefällt! Ob es nun Daugther Of The Moon, Resonance oder Closing Words ist, alle sind einfach nur geil! Kein Lied gleicht dem anderen und doch vereinen sich alle in einem Album, das an Kraft, Druck, Stärke und Melodien momentan wieder einmal seines gleichen sucht aber nicht findet!