„This
is no longer war… this is cold-blooded murder”!
Und damit behalten IMPALED verdammt Recht.
Kaltblütig schießt G.O.R.E. aus den Boxen
und zentriert dir die erste Gerade mitten auf die Zwölf!
Growls und Aggression setzen dem Opener die Krone auf. Zeit
zum Durchladen nehmen sich US-Sickos nicht – die Säge
wird auch mit Sickness Is Health angesetzt. Zwar ist
der Song diffiziler als G.O.R.E., zeigt aber in der
Mitte des Songs die erste Carcass-Dominanz auf. Und damit ist
auch die musikalische Richtung von The Last Gasp
vorgegeben. Das die Jungs aus Oakland eine ausgeprägte
Affinität zu den UK-Grindgötter und deren späteren
Style hegen, ist kein Geheimnis. Natürlich gibt es auch
ein gesprochenes Zitat zwischen den Songs, aber die Musik ist
um einiges interessanter: Zielsicher wird der Sound bei Songs
wie The Visible Man, Masters Of Ordure, Dawn
Of The Dread oder You Are The Dead umgesetzt.
Natürlich werden auch die Vocals entsprechend rausgepeitscht,
allerdings wechseln die sich immer mit regelmäßigen
Growls ab. Die gibt es besonders tief bei All Gut, No Glory.
Bei diesem langsamen Song wird richtig schön abgekotzt
und gegurgelt. Right To Die ist ein geiler Thrasher
vor dem Herrn und The Last Gasp mit seiner genialen
Melodie brennt sich auf der Hirnrinde ein. Da passt sogar das
Fade-Out: Gore meets...? - hört selber *hehe*. Als besonderen
Schmankerl hat jedes Solo seinen Namen bekommen: „Killing
You Swiftly“ finde ich da sehr gelungen. Der erlesene
Kreis von Körperteilen schließt sich mit dem Cover
– im besten Reek Of Putrefaction Style gibt es allerhand
von mehr oder weniger geschmackvoll inszenierten Innereien.
Schön, mit The Last Gasp fühle
ich mich sehr gut unterhalten. Ob das das „Cover-Model“
auch von sich behaupten kann und immer noch unter uns weilt?
Die Antwort dazu und ob IMPALED nach der Carcass-Reunion
in deren Vorprogramm zocken, lest ihr in Kürze im Interview.
Stay tuned!