Da
ist es also, das erste Album der Something Wicked
Story. Um erstmal die Sängerdiskussion abzuhandeln: Ich
bin Barlow-Fan. Er fehlt auch hier, aber Tim Owens darf zu recht
als Ausnahmesänger angesehen werden. An seiner Stimme jedenfalls
mache ich nicht die Qualität des Albums fest. Wie aus der
Bewertung hervorgeht ist diese aber nicht so hoch wie ich es
von ICED EARTH erwartet hätte. Die typischen
Riffs von Jon Schaffer sind natürlich enthalten, aber sie
klingen irgendwie nicht mehr so knackig. Außerdem hat
der alte Haudegen ziemlich viel an Geschwindigkeit raus genommen.
So klingen die Songs fast durchgehend sehr balladesk. Schade,
ein paar Knaller wie Stormrider oder Pure Evil
hätten der Scheibe wirklich klasse gegeben. Die Balladen
wiederum kommen auch nicht an das Niveau von Melancholy
oder I Died For You ran. Dadurch versinkt die Scheibe
leider etwas in der Mittelmäßigkeit. Songs wie Something
Wicked Pt. 1, Ten Thousands Strong oder The
Clouding, die positiv herausstechen, schaffen es leider
auch nicht die Scheibe zu retten. Gut, alles verteufeln will
ich auch nicht, so schlimm ist es nicht. Als Fan der Band kann
man das Album wohl hören. Nur seid gewarnt, es ist keine
Dark Saga oder Something
Wicked This Way Comes Scheibe.