Was
zur Hölle ist das denn für ein Name??? Und nicht nur
der Name bringt einen um den Verstand, die Musik tut es auch.
Und das meine ich durchaus positiv! Keine Ahnung, welche Assoziationen
mir damals in den Kopf kamen, als ich diesen Bandnamen zum ersten
mal hörte, aber auch bei intensiveren Nachdenken kommt einem
nichts Gescheites in den Sinn. Hat man sich erst mal vom Namen
erholt, fällt man beim drücken der Play taste vom Regen
in die Traufe. Denn die Musik ist ebenso ungewöhnlich.
1998 gegründet, legen die 4 Iren mit Forging
Iron Will ihr drittes Demo vor. Erklärtes Ziel
ist es, alle möglichen und unmöglichen musikalischen
Einflüsse außen vor zu lassen und ausschließlich
das eigene Ding durchzuziehen. Ist ihnen gelungen! HONEY
FOR CHRIST bieten eine wilde Mischung aus Death und Thrash
Metal mit warmen melodiösen traditionellem Gesang. Geht nicht?
Geht doch! Musik und Gesang könnten zwar kaum widersprüchlicher
sein, harmoniert trotzdem ausgezeichnet.
Opener und Titeltrack Forging Iron Will beginnt als absoluter
Death Kracher, fällt zwischendurch mal in Midtempo Gefilde
ab, endet aber ebenso fix und intensiv, wie es angefangen hat.
Movements Below The Surface beginnt mit ’nem geilen
Solo und artet dann in eine 7 Minuten lange, absolut geniale,
mit viel Akustik verfeinerte Hymne aus. Sänger Jason verfällt
dann auch schon in Growls, bleibt aber seiner Gesangslinie generell
treu. Rausschmeißer The Heretic Hook tritt noch
einmal kräftig Arsch. Und über allem schwebt Jasons
ungewöhnlicher Gesang.
Ein Demo, das mit 3 Tracks viel zu kurz aber dennoch genial ist.
Hier gibt’s endlich mal was Neues, was anderes. Alle, die
von sich behaupten, nicht engstirnig zu sein, sollten HFC
unbedingt antesten!
Honey
For Christ |