HONEY FOR CHRIST – Forging Iron Will
3 Track Demo
Release: 2002
Von: Calani
 

Was zur Hölle ist das denn für ein Name??? Und nicht nur der Name bringt einen um den Verstand, die Musik tut es auch. Und das meine ich durchaus positiv! Keine Ahnung, welche Assoziationen mir damals in den Kopf kamen, als ich diesen Bandnamen zum ersten mal hörte, aber auch bei intensiveren Nachdenken kommt einem nichts Gescheites in den Sinn. Hat man sich erst mal vom Namen erholt, fällt man beim drücken der Play taste vom Regen in die Traufe. Denn die Musik ist ebenso ungewöhnlich.
1998 gegründet, legen die 4 Iren mit Forging Iron Will ihr drittes Demo vor. Erklärtes Ziel ist es, alle möglichen und unmöglichen musikalischen Einflüsse außen vor zu lassen und ausschließlich das eigene Ding durchzuziehen. Ist ihnen gelungen! HONEY FOR CHRIST bieten eine wilde Mischung aus Death und Thrash Metal mit warmen melodiösen traditionellem Gesang. Geht nicht? Geht doch! Musik und Gesang könnten zwar kaum widersprüchlicher sein, harmoniert trotzdem ausgezeichnet.
Opener und Titeltrack Forging Iron Will beginnt als absoluter Death Kracher, fällt zwischendurch mal in Midtempo Gefilde ab, endet aber ebenso fix und intensiv, wie es angefangen hat. Movements Below The Surface beginnt mit ’nem geilen Solo und artet dann in eine 7 Minuten lange, absolut geniale, mit viel Akustik verfeinerte Hymne aus. Sänger Jason verfällt dann auch schon in Growls, bleibt aber seiner Gesangslinie generell treu. Rausschmeißer The Heretic Hook tritt noch einmal kräftig Arsch. Und über allem schwebt Jasons ungewöhnlicher Gesang.
Ein Demo, das mit 3 Tracks viel zu kurz aber dennoch genial ist. Hier gibt’s endlich mal was Neues, was anderes. Alle, die von sich behaupten, nicht engstirnig zu sein, sollten HFC unbedingt antesten!

Honey For Christ