Klassischer
Gothic Metal aus finnischen Landen, mit allen gängigen Trademarks
wie groovende Gitarren, wenig Keyboards, stattdessen Pianoklänge
und Melancholie pur. Effete Mind ist
allerdings um einiges härter, als die Musik diverser Zeitgenossen
wie HIM, The 69 Eyes, Charon ... und wie sie alle heißen
mögen.
Obwohl Effete Mind das Debüt von
FRAGILE HOLLOW ist, gibt es die Band schon seit
1997, allerdings unter dem Namen Prophet, unter dem man zahlreiche
Demos und MCD’s veröffentlicht hat. Die musikalische
Ausrichtung ist klar, FRAGILE HOLLOW mixen die
Stile obengenannter Bands, bleiben dabei aber recht eigenständig.
Tracks wie Come Undone oder Donna Gentile lassen
aber auch dank adaptierter Pink Floydscher Gitarrenkunst typische
Anathema Momente aufblitzen.
Dem Gesang kann ich allerdings nicht wirklich was abgewinnen.
Sänger Aleksi hängt irgendwie zwischen allen Stühlen.
Nur wenn der Gesang gedoppelt wird oder er sehr tief singt, passt
er zur Atmosphäre.
Völlig überflüssig ist das Instrumental am Ende
des letzten Tracks I Am Sorry, welches ein 2 minütiges
Pattern aus dem Song ist und 30 Minuten lang wiederholt wird.
Insgesamt hätten es 8 Tracks auch getan. Effete
Mind ist mit 74 Minuten viel zu lang und spätestens
nach der Hälfte beschäftigt man sich mit anderen Dingen.
Das Album ist nicht schlecht, aber auch kein Knaller.
Fragile
Hollow |