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Die
Frage, ob FOZZY (u.a. mit WWF Wrestler Chris Jericho, Rich
Ward oder Andy Sneap) nun eine Metalband sind, welche halt nun einfach
mal gerne viele Cover spielt oder ob sie eine Coverband sind, die
durch Zufall auch ein paar eigene Songs geschrieben und aufgenommen
hat, muss wohl jeder für sich selbst beantworten. Fest steht nur,
dass auf ihrer aktuellen CD Happenstance die Cover
vor den eigenen Songs mit 6 : 4 gewonnen haben.
Dabei sind ihre eigenen Songs alles andere als schlecht. Wie man
bei der Auswahl der Cover (Accept, W.A.S.P. oder Scorpions) auch
nicht anders erwarten kann, konzentriert sich das eigene Material
der Band auch sehr auf die 80er Jahre. To Kill A Stranger
ist ein Midtempo Song und dabei sicher der beste der vier. Vor allem
der Refrain ist sehr eingängig und bleibt sofort hängen. Aber auch
die anderen drei Songs sind insgesamt sehr eingängig, wobei man
aus dem Midtempobereich fast nie herausgeht, sondern es zumeist
etwas gemütlicher angehen lässt. Bei den Cover Versionen schwankt
man dann etwas zwischen mäßig (Mob Rules) und sehr gut (Balls
To The Walls), wobei die Qualitäten der Band sicher im Livesektor
liegen, was jeder bestätigen kann, der sie auf dem BYH gesehen hat.
Ob man aber nicht besser eine ganze Platte mit eigenen Songs gemacht
hätte, bleibt wohl als Frage erst mal im Raum stehen. Aber vielleicht
"entdeckt" ja doch ein Metalfan der ganz, ganz jungen Generation
durch FOZZY den ein oder anderen Klassiker.
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