FORSETI – Erde  

 
Label: Grunwald
Release: 24.06.2004
Von: Daniel
Punkte: 9 /10
Time: 50:07
Stil: Neofolk
URL: Forseti
 

Mit seinem zweiten Fulltime-Release nach dem bereits sehr erfolgreichen Album Windzeit ist es dem Jenaer Andreas Ritter, dem Kopf hinter FORSETI, gelungen, die hohen Erwartungen der Fans voll und ganz zu erfüllen und sogar noch zu übertreffen. Für Erde wurde - wie schon bei Windzeit mit Douglas Pierce von Death In June - eine ganze Schar prominenter Gastmusiker rekrutiert. Mit von der Partie sind u. a. Ian Read von Fire & Ice und Kim Larsen von :Of The Wand And The Moon:. Besonders hervorzuheben ist hierbei der Einsatz von Ian Read, dessen markante Stimme bei zwei Liedern zum Einsatz kommt.
Als Ergebnis der Zusammenarbeit sind 11 teils recht flotte, wunderschöne melancholische Kompositionen in deutscher Sprache entstanden, die mit allerlei verschiedenen akustischen Instrumenten wie Gitarre, Flöte, Cello, Akkordeon und Schlagwerk eingespielt worden sind. Das Arrangement der Instrumente ist sehr durchdacht und weiß, verbunden mit der guten Produktion, den Hörer mitzureißen und ihn vom heimischen Wohnzimmer aus in Gedanken an ein gemütliches Lagerfeuer zu transportieren.
Mit Erde dürfte sich FORSETI endgültig an die Spitze des deutschsprachigen Neofolks gespielt haben und auch Liebhaber handgemachter, akustischer Musik, die bisher mit Neofolk wenig am Hut hatten, sollten sich angesprochen fühlen, diesem Album eine Chance zu geben.