Mit seinem
zweiten Fulltime-Release nach dem bereits sehr erfolgreichen
Album Windzeit ist es dem Jenaer Andreas
Ritter, dem Kopf hinter FORSETI, gelungen,
die hohen Erwartungen der Fans voll und ganz zu erfüllen
und sogar noch zu übertreffen. Für Erde
wurde - wie schon bei Windzeit mit
Douglas Pierce von Death In June - eine ganze Schar prominenter
Gastmusiker rekrutiert. Mit von der Partie sind u. a. Ian Read
von Fire & Ice und Kim Larsen von :Of The Wand And The Moon:.
Besonders hervorzuheben ist hierbei der Einsatz von Ian Read,
dessen markante Stimme bei zwei Liedern zum Einsatz kommt.
Als Ergebnis der Zusammenarbeit sind 11 teils recht flotte,
wunderschöne melancholische Kompositionen in deutscher
Sprache entstanden, die mit allerlei verschiedenen akustischen
Instrumenten wie Gitarre, Flöte, Cello, Akkordeon und Schlagwerk
eingespielt worden sind. Das Arrangement der Instrumente ist
sehr durchdacht und weiß, verbunden mit der guten Produktion,
den Hörer mitzureißen und ihn vom heimischen Wohnzimmer
aus in Gedanken an ein gemütliches Lagerfeuer zu transportieren.
Mit Erde dürfte sich FORSETI endgültig
an die Spitze des deutschsprachigen Neofolks gespielt haben
und auch Liebhaber handgemachter, akustischer Musik, die bisher
mit Neofolk wenig am Hut hatten, sollten sich angesprochen fühlen,
diesem Album eine Chance zu geben.