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Jahre nach dem Debüt A Nordic Poem
folgt hiermit also die Fortsetzung des länderübergreifenden
FOLKEARTH – Projektes. In noch größerer
Anzahl haben sich Musiker aus vieler Herren Länder (konkret
diesmal Schweden, Griechenland, Deutschland, Österreich,
England, Litauen, Italien und USA) zusammengefunden, um –
in diesmal deutlich besserer Klangqualität als beim ersten
Anlauf – wiederum in vertonter Form diversen heidnischen
Thematiken zu huldigen. Und nicht nur soundtechnisch ist gegenüber
dem Erstling eine deutliche Steigerung festzustellen, auch musikalisch
ist das Ganze ausgereifter und abwechslungsreicher ausgefallen,
was aber nicht heißt, dass nicht da und dort noch Steigerungen
möglich wären. Die Bandbreite des Materials, für
dessen Komposition und Texte erneut größtenteils
Magnus Wohlfart und Marios Koutsoukos verantwortlich zeichnen,
spannt sich von balladeskem über mächtige Chöre
und ausgelassenen Folk bis zur schwarzmetallischen Raserei.
Anspieltipps: The Lady’s Gift, Wisdom Of
Wolves, Skaldic Art und Naglfar Sets Sail.
Das Falkenbach – Cover Heathenpride wäre
dagegen trotz seiner hervorragenden thematischen Eignung nicht
unbedingt nötig gewesen, da es dem Original nicht in Ansätzen
das Wasser reichen kann. Dennoch sollten sich Freunden der Folk/Pagan
– Richtung auf alle Fälle näher mit By
The Sword Of My Father befassen. Album Nr. 3 ist
übrigens bereits im Entstehen!