FACEBREAKER – Dead, Rotten And Hungry

 
Label: Pulverised Records
Release: 31.01.2008
Von: the.wangacopta
Punkte: 9/10
Time: 36:59
Stil: Death Metal
URL: Facebreaker
 
Wie geil ist das denn?! Zugegeben, bis zu dieser Scheibe kannte ich noch nicht einmal den Namen FACEBREAKER. Das kann zum einen daran liegen, dass der erste Silberling der Schweden Bloodred Hell 2004 auf Rage Of Achilles Records rauskam, die allerdings Ende 2004, Anfang 2005 den Bach runtergegangen sind. Zum anderen kann’s aber auch an dem Bandnamen an sich liegen. In Kombination mit Dead, Rotten And Hungry lässt sich durchaus eine extreme B-Gurgel-Gore-Kapelle vermuten. Pustekuchen! FACEBREAKER brechen keine Gesichter, die Schweden zermalmen Gesichter. Und das in bester traditioneller Old School Schwedisch Death Metal Manier wie ihn früher Carnage, Grave oder Entombed gezockt haben. Herrlich sägende Gitarren, treibende, blastfreie Drums, ein donnernder Bass und das unmenschlich tiefe Organ von Roberth „Robban“ Karlsson (Edge Of Sanity) zeichnen diese musikalische Dampfwalze aus. Ob die Songs als Midtempo oder als Uptempo-Nummern wie bei Slowly Rotting oder The Awakening gezockt werden, schwer ist der Sound immer. Beim Titelsong Dead, Rotten And Hungry trifft der typische Schweden Sound auf den Obituary Groove. Eine explosive Mischung die mir fast die Tränen in die Augen treibt! Und dann die ganze Scheibe über diese Killerriffs und Solos dazu… fantastisch. Jeder Song ist voll gepackt mit Geschichte. Das ist Gänsehaut pur! Songs wie Burner oder Consumed will ich live sehen, das dürfte ein feines Mattenmeer werden! Und das FACEBREAKER schnell können beweisen sie eindrucksvoll mit der letzten Detonation Devoured By Decay. Diese Uptempo-Track gibt dir zum guten Schluss den Gnadenstoß. Schön… durchatmen… und dann Bloodred Hell kaufen gehen.
Egal welchen Track man sich auf Dead, Rotten And Hungry anhört, man hat den Eindruck als wäre man um die 20 Jahre in die Vergangenheit versetzt aber durch den modernen Sound trotzdem in der Gegenwart. Jonas Kjellgren’s Black Lounge Studios haben da ganze Arbeit geleistet. Oder anders: Für mich der die erste Death Metal Welle miterleben durfte ist das ein Geschenk. Danke für diese Zeitreise!