Was
lange währt, wird (hoffentlich) endlich gut. War das Debütalbum
der Griechen von ECHOES THEREIN GALE für den Herbst
2007 geplant, steht ein Veröffentlichungstermin auch 2008
immer noch nicht fest. Schuld daran ist das Cover/Booklet-Artwork,
das doch mehr Zeit in Anspruch nimmt, als ursprünglich
geplant... Ein untröstlicher Umstand, bleibt ein hypnotisierend
schönes Kleinod düsterer Ambientklänge doch noch
verborgen.
Echoes In Darkness beginnt kühl, mysteriös
und unnahbar mit Echoes In Darkness Dissolve The Silence.
Nordisch kalte Soundkollagen und Streicherarrangements stürzen
fliegende Gedanken in tiefe Traurigkeit und nehmen verzerrte
Gitarren jeden Schimmer Hoffnung. Foes Of Light Beautify
My Solitude intensiviert sogar noch dieses verlorene Gefühl,
obwohl die Klänge hier schon beginnen ganz langsam und
ganz vorsichtig mehr und mehr positive Aspekte zu enthüllen.
Ein Trend, der sich weiter fortsetzt, gleich dem Besiegen des
Winters, wenn erste Sonnenstrahlen nach und nach Land und Seele
vom Eis befreien. Und obwohl man in Silent Tears For The
Sanguine Dawn ein gewisses Maß an befreiender Heiterkeit
erreicht, bleiben Schatten, Echos dunkler Gedanken, tiefe Melancholie
und die Sehnsucht nach dem Winter, gleich einem immer wiederkehrenden
Kreislauf, der mit In The Maelstrom Of Nocturnal Lust
vollendet wird.
Einziger Kritikpunkt wären die teilweise abgehackten Übergänge
auf dieser Vorabveröffentlichung. Allerdings gehe ich davon
aus, dass dieser technische Aspekt beim Mastern bereinigt wird.