| Mit
Awaiting The Storms schicken uns die Hessen von ETERNAL
PAIN einen kleinen Vorgeschmack zu ihrem Ende 2002 erscheinenden
Debüt In Pain We Trust - Relicts For Revenge ins Haus.
Die
Band gibt es seit 1996 und hat bereits die üblichen Line-up Wechsel
hinter sich. Es scheint, das ETERNAL PAIN nach jeden dieser
internen Bandquerelen nur noch stärker und aggressiver hervorgegangen
sind.
Die mir auf diesem Demo Tape vorliegenden 7 Stücke sind nach Aussage
von Gitarist Sven nur als Rohfassung von dem zu bewerten, was später
den Weg auf die CD finden soll. Nun ja, der Sound ist nicht gerade
berauschend, hat aber ein gewisses Flair, der mich an die frühen
80iger erinnert, als Tapetrading noch das große Ding war ;-) ( der
schlechte Sound kann aber auch an meinem alten Tapedeck liegen ...
).
Musikalisch hat man sich eher dem klassischen Oldschool Thrash Metal
verschrieben. Bereits der erste Song Wrath Of Raging Times
gibt einen Querschnitt von dem wieder, was uns hier erwartet: melodiöser
Thrash Metal mit viel Gitarrenarbeit, Solis und griffigen Riffs.
Place Of No Return legt an Geschwindigkeit mächtig zu und
hier kommen dann auch die Double Bass richtig zu Geltung. Die Songs
werden immer wieder mit Breaks aufgelockert und jeweils mit langsamen
melodiösen Parts oder der einen oder anderen Blastattacke versetzt.
Das Ganze kommt ziemlich druckvoll rüber und ist absolut bangtauglich!
Der Gesang ist vielleicht eher untypisch für dieses Genre, könnte
man dem Death Metal zurechnen. Schwer ist es, ETERNAL PAIN
mit irgendjemand zu vergleichen. Am ehesten würden wohl Bands wie
Onslaught, vielleicht alte Rage und ein bisschen alte Destruction
passen. Auch alte Flotsam & Jetsam fallen mir da ein. Die Band zieht
selbst Vergleiche zu alten Running Wild Zeiten. Hmm, paßt meiner
Meinung nach aber auch nicht wirklich.
Fazit:
Ausgehend von diesem Demo Tape ist sicherlich noch eine Menge zu
tun, um die Songs in annehmbarer Pracht auf Langrille zu fräsen.
Also muß man wohl abwarten, bis das Debüt veröffentlicht ist, um
dann zu sehen, wie sich ETERNAL PAIN präsentieren können.
Live machen sie sicher 'nen Höllenspaß. Inwieweit sie sich mit diesem
Stil durchsetzen können, bleibt abzuwarten, aber Destruction gibt's
ja auch immer noch.
Apropos ... auf dem Tape Booklet sind 7 Tracks aufgeführt, aber
gehört hab ich max. 4. Entweder sind die Stücke extrem kurz und
gehen permanent ineinander über oder die Jungs haben nicht alles
draufgepappt ... oder meiner einer hat komplett was auf den Ohren,
ist ja auch möglich ... ;-) Und Jungs, schafft Euch mal 'ne Homepage
an! Wer mehr wissen will, der wende sich vertrauensvoll an:
Sven
Klaka
Mühlgasse 13a
63654 BÜNDINGEN
Germany
Eternal-Pain@gmx.de |