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Zwar
hat die CD Dreams der Australier ENTER VI schon
2 Jahre auf dem Buckel, das nimmt ihr aber keineswegs etwas von
der Wucht und Kraft, welches sie in ihren besten Momenten verströmt.
Mit vielen Breaks angereichert thrasht die Band aus Sydney was
das Zeug hält und geht dabei vor allem recht modern zu Werke,
weswegen man auch hier und dort an Fear Factory (Passed Realised
- cooler Beginn) erinnert wird. Bei allen 10 Songs legt man größten
Wert darauf, nicht nur platt draufloszuzimmern (was natürlich
auch in genügendem Umfang getan wird), sondern kommt immer wieder
mit abwechslungsreichen Parts oder mehr groovenden Teilen (You
Know Who) daher. Die sehr variable Stimme zwischen klar und
geschrien, kann dabei voll und ganz überzeugen und passt sehr
gut zu den Songs, da Sänger / Gitarrist Alex Vexler in beiden
Tonlagen souverän und ausdrucksstark ist.
Bei der Masse von Einflüssen ist es auch nicht verwunderlich,
dass ENTER VI hin und wieder mal nach (neben dem bereits
erwähnten Vergleich) deutschem oder eher schwedischem Thrash a
la The Haunted (Hexed) klingt, was dann auch im einzigsten
Kritikpunkt resultiert.
Die
CD klingt alles in allem etwas zu zerfahren und nicht aus einem
Guss. Die vielen verschiedenen Parts zwischen den harten Thrashteilen,
sind zwar alle recht interessant, aber sie verhindern den einheitlichen
Fluss des Albums. Dort kann man sicher im Songwriting noch arbeiten,
damit dies im Endeffekt flüssiger klingt. Untern Strich bleibt
dennoch ein gutklassiges, modernes Thrashalbum, welches die Kopf-
und Bauchteile nicht so ganz gut ineinander verweben konnte, aber
jeden Part für sich sehr gut klingen lässt. Jeder der sich für
den Metal in Down Under interessiert kann sich an folgende Homepgae
wenden :
Enter
IV
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