Klingt irgendwie
recht unentschlossen, was die Italiener von CONVERGENCE
hier fabrizieren. Der Sound pendelt zwischen cheesy Nu-Metal
und Standard Alternative Rock, bis hin zum Gothic-Heavy Metal.
Das Ganze wird zwar von elektronischen Experimenten, Frickeleien
und ab und zu von noisigen Gitarren-Ausbrüchen aufgelockert,
aber zu oft schwenken die Kollegen auf diese pathetische, poppige
Alternative Rock Ecke ein, was gerade durch den (guten, aber
sehr klischeehaften) Gesang ein ganz schlimmes Bild bekommt.
Würde der Sänger häufiger bei seinem „ich
will klingen wie Phil Anselmo“ Stil bleiben, würde
sich obengenannter Makel nicht so negativ auswirken.
Keine Frage, die Platte ist abwechslungsreich ohne Ende. Ein
ganzes Spektrum an Stimmungen wird abgedeckt und technisch ist
das Ganze auch voll auf der Höhe, ohne jedoch wirklich
auf den Punkt zu kommen. Wer ruhige Pantera Sachen mag, Pearl
Jam liebt, oder auch solche Peinlichkeiten wie die Farmer Boys
abfeiert und auf Gothic Rock Kitsch steht, der liegt hier richtig.
Ich glaube, dieser Zug hält bei mir einfach nicht.
Und: POST-METAL??? Was soll das denn bitte sein??? Bandinfo
nur in Italienisch, kann also wenig über die Band sagen.
Sorry, vier Punkte, mehr sind echt nicht drin.