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Zugegeben,
ich kannte CENOTAPH bisher nicht. War also dementsprechend
gespannt, was da kommt. Das Intro ist zwar etwas seltsam, dafür
geht's danach schon prima ab. Feiner Death / Thrash mit Hardcore
Einflüssen und vor allem einem Sänger, der sich stimmlich schön
im Hardcorebereich aufhält. Das treibt mir doch direkt ein zufriedenes
Grinsen aufs Gesicht. Das zweite Stück Holocausto Riot
steht dem Opener Iron Peaks And Fists in nichts nach. Obwohl
die Doublebass fast kontinuierlich durchplockert, sind doch schöne
Tempiwechsel drin. Von Midtempo mit satten Riffs, über "normale"
Deathmetal Geschwindigkeit, bis hin zu den Blastparts ist alles
drin. Ok, teilweise erinnern mich die Riffs an alte Slayer Zeiten,
aber das macht die ganze Sache nicht einen Deut schlechter. Wer
hat sich noch nicht am Slayer Material bedient? Highlights würde
ich sagen, sind auf jeden Fall Hurricane Cenotaph , Lambs
For Wolf's und der Titeltrack Saga Bélica.
Alles in allem
ein sehr gelungenes Werk. Guter, fetter Death / Thrashmetal der
auch beim zweiten Hören nicht langweilig wird. Zusammen mit einer
ziemlich guten Produktion gibt das mal satte 9 Punkte. Empfehlenswerte
Investition für jeden, der nicht schon ab Blind Guardian mit dem
Argument "Lärm" abwinkt.
Cenotaph
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