CENOTAPH - Saga Bélica
Label: OZ Records
Release: April 2002
Von: Snork
Punkte: 9
 

Zugegeben, ich kannte CENOTAPH bisher nicht. War also dementsprechend gespannt, was da kommt. Das Intro ist zwar etwas seltsam, dafür geht's danach schon prima ab. Feiner Death / Thrash mit Hardcore Einflüssen und vor allem einem Sänger, der sich stimmlich schön im Hardcorebereich aufhält. Das treibt mir doch direkt ein zufriedenes Grinsen aufs Gesicht. Das zweite Stück Holocausto Riot steht dem Opener Iron Peaks And Fists in nichts nach. Obwohl die Doublebass fast kontinuierlich durchplockert, sind doch schöne Tempiwechsel drin. Von Midtempo mit satten Riffs, über "normale" Deathmetal Geschwindigkeit, bis hin zu den Blastparts ist alles drin. Ok, teilweise erinnern mich die Riffs an alte Slayer Zeiten, aber das macht die ganze Sache nicht einen Deut schlechter. Wer hat sich noch nicht am Slayer Material bedient? Highlights würde ich sagen, sind auf jeden Fall Hurricane Cenotaph , Lambs For Wolf's und der Titeltrack Saga Bélica.

Alles in allem ein sehr gelungenes Werk. Guter, fetter Death / Thrashmetal der auch beim zweiten Hören nicht langweilig wird. Zusammen mit einer ziemlich guten Produktion gibt das mal satte 9 Punkte. Empfehlenswerte Investition für jeden, der nicht schon ab Blind Guardian mit dem Argument "Lärm" abwinkt.

Cenotaph