"This
is the band you wouldn't want to miss" - hm, da würde
ich mir mal nicht so sicher sein. BOOGIEMAN legen
uns mit Triple Six Blues ein solides,
aber in keinster Weise besonderes Debüt Album vor. Wie der
Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um Rock'n'Roll,
welcher durch den dreckigen Sound aber rotzfrech und leicht metallisch
aus den Boxen rauscht. Zugute halten muss man dem Quartett, dass
sie durchaus überzeugende Riffs schreiben können, die
besonders durch den an Rob Zombie erinnernden Gesang von Hellvis
(cooles Pseudonym *g*) getragen werden. Leider schleichen sich
aber immer wieder unnötige Längen in die Tracks ein,
die gerade bei dieser Art von Musik fehl am Platz sind. Als wirklich
herausragender Song entpuppt sich In Hell, der nach 2-minütigem
high-energy Rock plötzlich in fast schon balladeske Stimmung
verfällt. Schwachstellen lassen sich hingegen in der zweiten
Hälfte des Albums ausmachen, wo den Schweden die Ideen auszugehen
scheinen - mit Ausnahme des abschließenden elegischen Infinity.
BOOGIEMAN haben Potential, auf Triple
Six Blues dürften sie dies aber noch nicht
richtig eingesetzt haben. Mal sehen, was die Zukunft bringt... |