Dieses
Album der Belgier ist ein gemütliches, grooviges Midtempo
Deathmetalalbum. Ab und zu werden ein paar Hardcore-Passagen
eingestreut (Two Faced Freak, NMC), im Großen
und Ganzen jedoch hört man, dass Bolt Thrower, Six Feet
Under und Gorefest großen Einfluss auf BLOODSHOT
gehabt haben dürften.
Ultimate Hatred mangelt es noch ein wenig an eigenen Ideen.
Das Album kann man zwar zu jeder Zeit gänzlich durchspielen
lassen, dennoch sticht es nicht gerade hervor.
Welcome To Milwaukee ist wohl das einzige Stück
auf Ultimate Hatred, das nicht nur in einem Rhythmus durchläuft
sondern einen gewissen Grad an Abwechslung in das Stück
und auch in das Album bringt. Auch der letzte Track Scumlord
weist ein wenig mehr Abwechslung auf.
Was Texte anbelangt, hat man sich wieder eines Serienkillers
angenommen und die Gedanken über dessen Leben und Treiben
oder vielleicht auch die Gedanken des Killers zu Papier gebracht.
Bei Ultimate Hatred handelt es sich
bereits um das zweite Album BLOODSHOTs. Ihr
erstes Album A Pestilence Called Humanity
veröffentlichten sie unter einem finnischen Label. Einige
Festivalauftritte haben BLOODSHOT auch schon
hinter sich, und nun will man die Liveaktivitäten weiter
forcieren. Nur zu!
Der Sound ist dicht und solide ausgefallen (aufgenommen im CCR
Studio), sodass der groovige Deathmetal gut zur Geltung kommt.
Zum Headbangen lädt das Album allemal ein.