BENEATH FLOWERS – To Dispel

 
Label: Demo
Release: August 2006
Von: Dajana
Punkte: -/-
Time: 21:50
Stil: Progressive Death Metal
URL: Beneath Flowers
 
To Dispel ist quasi das Ergebnis eines Newcomer Wettbewerbs, dessen erster Preis eine professionelle CD Produktion war. Da man mit dem Mastering nicht zufrieden war, wurde nachgebessert.
Die 2003 gegründete Band aus Fürth legen mit To Dispel nun ihre zweite Demo Veröffentlichung vor. Und ich muss sagen, die zwei Jahre Differenz zum Debüt First Steps ... In Light haben sich mehr als hörbar ausgezahlt.
Das Songwriting ist wesentlich konsequenter, noch immer mit einer progressiven Note und somit einigermaßen vertrackt, dabei aber doch ausgeklügelt, so dass der rote Faden nicht verloren und der Hörer nicht gnadenlos überfordert wird. Auch der Gesang von Stefan Banz hat sich merklich verbessert. Er bleibt gesanglich in den unteren Regionen, so dass falsche Töne gar nicht erst aufkommen, außerdem setzt er seine Stimme ausdrucksstarker ein, variiert zwischen cleanem Gesang und Growls, sowie kurzen Sprechgesangspassagen.
Das Einzige, dass Anlass zum meckern bietet, ist nach wie vor die musikalische Nähe zu Opeth und My Dying Bride und die damit verbundene ähnliche Songstruktur, wobei die Betonung hier noch auf erstere Band liegt. Hier wäre der Band doch zu empfehlen, mehr Wert auf Eigenständigkeit zu legen und sich eine eigene stilistische Nische zu schaffen. Ein guter Anfang ist der Opener Silent Accuse (gibt’s auf MySpace zum Reinhören). Aber auch Fall (klassisch Opeth beeinflusst) und Bed To Worse (geht mehr in Richtung My Dying Bride bei den akustischen Stellen) gehen ungemein gut ins Ohr und wissen zu gefallen. Hier spreche ich dann auch gerne meine Empfehlung aus.
Das Booklet ist optisch sehr reizvoll gestaltet, allerdings gibt es keine Texte. Die sind Problemen in der Druckerei zum Opfer gefallen, da man das Inlett letztendlich durch den heimischen Drucker schieben musste.
To Dispel gibt es für 5 Euro plus Porto über die Homepage. Einfach antesten!