Yep,
das isser - der definitive Schlag ins Gesicht für all die
durchschnittlichen Death/Thrash-Kapellen, die die Szene in letzter
Zeit mit ihrer Massenware überschwemmt haben. BELPHEGOR
sind zurück, und zwar mit einer Scheibe, die ihnen manch
einer nach dem doch etwas enttäuschenden Blutsabbath
wohl nicht mehr zugetraut hätte. Necrodaemon
Terrorsathan setzt endlich wieder dort an, wo
das Debüt The Last Supper aufgehört
hat - die Death-Elemente überwiegen deutlich, und die krankhafte
Atmosphäre rückt sie in die Nähe von Blasphemy,
Grotesque und diversen australischen Kultbands. Allerdings gehen
BELPHEGOR
deutlich technischer und geordneter zu Werke und dürften
somit auch für jene interessant sein, die vor zu viel Chaos
kapitulieren - was allerdings nicht heißen soll, daß
man es hier mit in irgendeiner Form massenkompatibler Musik
zu tun hat, denn die Mischung aus Ami-Death und ein wenig schwedischem
Highspeed-BM kommt mit einem Minimum an Melodien aus und dürfte
jedem eingefleischten In Flames-Fan das Trommelfell quer durch
die Gehirnmasse jagen - ganz nach meinem Geschmack eben, wenn
auch nicht so brilliant wie seinerzeit auf dem wohl unübertreffbaren
Debüt. Das sollte aber niemanden, der mit obiger Stilbeschreibung
etwas anfangen kann, davon abhalten, diesem Hammeralbum ein
Ohr zu leihen, bis das Blut in Sturzbächen aus selbigem
rinnt - so muß es sein!